Weltenburger Enge

Das macht das Besondere an unserer Gegend aus … sanfte Hügel mit toller Sicht, Felder und Wälder im Wechsel, rasante Abfahrten und geschlängelte, sich an die Topographie anpassende, verkehrsarme Straßen. Da macht Radfahren einfach Spaß.

Und wenn das Ziel ein so einzigartiger Platz wie der Donaudurchbruch in der Weltenburger Enge mit dem Kloster St. Georg ist, dann gibt es fast keine Steigerung mehr für eine ausgedehnte Heimfahrt von der Arbeit.

Vier Stunden Sonne, Ostwind, bis zu 20 °C und Radfahren vom Feinsten! Da müssen die Bilder sprechen, besser kann man es nicht ausdrücken!

In der Klosterschänke schon reger Betrieb, dort wo bei extremen Wasserständen die Donau im Innenhof steht, die Fahrgastschiffe von Kelheim her kommend brachten die Besucher, die das dunkle Bier im Schatten der mächtigen Kastanien genossen.

Draußen an der großen Kiesbank Kinder, die Kieselsteine ins Wasser warfen, ein Zillenfahrer, der Wanderer übersetzte. Es war schon was los bei dem Wetter heute.

Ein schönes Fleckchen Erde …

Letzte Runde vor der Weihnachtspause

Nach einer kalten Nacht und Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt war die Sonne schon am Morgen da und verhieß einen sonnigen Tag. Kurz vor Mittag ging es dann los, es hatte 9 °C, frischer Wind blies aus Südwest, die Sonne schien noch nicht überall ins Donautal hinein, zu tief steht sie um diese Jahreszeit auch am Mittag.

Teils noch nasse Straßen, aber entlang der Donau wenig Verkehr, heute auch keine Radfahrer, im Gegensatz zu gestern. Mit dem Bacchetta CA2 ging es in flotter Fahrt über die Hügel und durch manche Dörfer, in denen ich noch nicht war, bis nach Neustadt/Donau, über Bad Abbach und Kelheim. In Abensberg ein kurzer Abstecher zum Hundertwasserturm und zum Kunsthaus, der dort stattfindende Weihnachtsmarkt hatte aber schon geschlossen.

Auf einer meiner Lieblingsstrecken ging es in sanften Wellen zurück ins Donautal und dann über die Hügel rüber ins Tal der Schwarzen Laber und wieder retour bis Kapfelberg. Kein Hügel wurde heute ausgelassen, die Temperatur mit immer um die 8 °C war angenehm fürs Fahren ohne zu schwitzen und doch zügig vorwärts zu kommen.

Mit einbrechender Dunkelheit ging es dann von Bad Abbach wieder hinein in die Stadt, wo der Verkehr am Zusammenbrechen war und gestresste Autofahrer aufblendeten, hupten und schimpften, wenn es nicht gleich weiter ging.

Wie entspannt, wenn auch fordernd, da diese Fahrt mit dem Bacchetta CA2 doch war einen Tag vor dem Heiligen Abend.

Und jetzt sind sie verräumt die Räder und stehen still bis nach den Feiertagen …

Schnelle Nebelfahrt

Sichtweiten unter 100 Metern am Vormittag, Temperatur 3,8 °C, frischer Südostwind unter der Nebeldecke. Gegen 11 Uhr machte ich mich dann doch auf zu einer Adventsrunde, könnte ja auch schneien und Minusgrade haben …

Heute musste es mal wieder das Schnelle sein, das Gefühl mit wenig Kraftaufwand durch die Landschaft und über die Hügel zu gleiten ist einfach toll.

Oder anders gesagt: Karbon statt Kondition …

Durchs Donautal und über die Hügel ging es kreuz und quer durch den südlichen Landkreis bis ich irgendwann in Abensberg ankam, den Weihnachtsmarkt mit dem Trubel ersparte ich mir aber heute und fuhr durch die wellige Gegend wieder zurück Richtung Kelheim mit dem einen oder anderen Abstecher in Dörfer, in denen ich bisher noch nicht gewesen bin.

Mühelos ging das mit dem Bacchetta CA2, na ja, man sagt ja auch: Karbon statt Kondition … aber Spaß beiseite, es lief richtig gut heute. Immer darauf bedacht, nicht zu schwitzen, was bei diesem Wetter nicht so toll ist, da man dann bei eventuellen Stopps schnell auskühlt und sich leicht erkältet. Aber im Lauf der Jahre hat man das gelernt, wie schnell man am Berg und in der Ebene fahren darf, um eben in einem gesunden Temperaturbereich zu bleiben. Außerdem geht es im Winterpokal nicht um Geschwindigkeit, sondern um gefahrene Zeit. Die hoch über mir kreisenden Geier warteten also vergeblich.

Und da standen heute 4:35 Stunden auf dem Garmin. Rechtzeitig zum Adventstee war ich wieder daheim und im warmen Wohnzimmer mit dem Adventskranz und den Kerzen war es dann auch gemütlich und eine Belohnung für die Zeit draußen im Nebel.