Stadt-Land-Fluss-Runde

Sonne seit den frühen Morgenstunden, mit 5 °C noch etwas frisch, windig, aber es sollte ein schöner Winter- oder fast schon Frühlingstag werden.

Es ging auf allen möglichen Wegen und Straßen an der Donau entlang, vom Stadtwesten über die Regenmündung bis runter nach Donaustauf und dann noch zurück in die Altstadt, bevor es nochmal rüber ging zur Nibelungenbrücke und nach Stadtamhof. Zurück dann mit leerem Smartphone, mit dem ich heute auch die Fotos gemacht habe, über die Walba und Pentling. Den Sonnenuntergang oben in Pentling mit Blick ins Donautal konnte ich leider nicht mehr festhalten, das Akkumanagement war heute etwas daneben …

Ein paar Eindrücke von dieser entspannten Stadtrundfahrt. Fluss, Polizeiboot, große Schiffe, Schatten, Ufer, alte Anker und Schiffsschrauben, Blick auf die Altstadt und was so alles zu sehen ist auf so einer Runde.

Regen an Donau und Regen

Immer wieder Regen, den ganzen Tag. Stürmischer Westwind trieb einen Schauer nach dem anderen vor sich her, bin einige Male nass geworden heute. Egal, ob an Donau oder Regen, es regnete.

Die Pegel sind hoch, das Wasser braun durch den hohen Schwebstoffanteil, an der Steinernen Brücke und dem Pielmühler Wehr rauschte es ordentlich. Zwei Wildwasserkajakfahrer freuten sich über die Strudel an der Steinernen und paddelten gegen die Strömung an, bevor sie abdrehten und mit rasanter Geschwindigkeit wieder durch die Brückenjochs schossen. Sie hatten ihren Spaß und brachten etwas Farbe ins brauntrübe Wasser.

Die Wege aufgeweicht vom vielen Regen, das Windrad oben auf den Höhen des Stadtnordens heute am gegenüberliegenden Regenufer draußen in Lappersdorf. Am Pielmühler Wehr sieht man an solchen Tagen die Gewalt des Wassers, die Wasserwalze unterhalb des Wehrs ist tödlich und kostete schon einigen Badenden in den Sommermonaten bei ähnlichen Wasserständen das Leben. Nichts gibt sie mehr her und selbst Fässer mit mehr als 200 Litern Auftrieb werden in die Walze hinein gezogen und tauchen nur ab und zu wieder auf. Aber heute war kein Badewetter, ganz und gar nicht.

Ein paar Eindrücke von der Lebendigkeit, Schönheit und Kraft des Wassers.

Am Abend dann noch ein Blick über den Regen und den unteren Schleusenvorhafen Richtung Altstadt, mit der Kirche St. Mang und dem Dom im Hintergrund.

Regen, Wind, Kälte, die Pegel steigen

Ein regnerischer, windiger Tag mit dunklen Wolken und am Nachmittag einigen Lücken, durch die kurz die Sonne herausschaute und im Osthafen die Zementsiloanlage im hellen Weiß vor einem schwarzen Himmel erstrahlen ließ.

Ansonsten viel Regen, der Donaupegel steigt an, an der Steinernen Brücke sind die Brückenvorfüße schon überspült, das Wasser rauscht gewaltig durch die Brückenjochs, das Gefälle nimmt zu und die Geschwindigkeit des Wassers erreicht gute zehn Stundenkilometer im Bereich der Brückendurchfahrten. Ein paar Eindrücke von dort mit dem Blick rüber aufs Sorat Hotel und Richtung Dom mit der alten Historischen Wurstkuchl.

Am Nachmittag dann noch ein Abstecher hoch zum Windrad draußen im Stadtnorden, doch die Aussicht war nicht so toll und der Wind da oben sehr stark, sodass ich nicht lange dort oben geblieben bin.

Mal schauen, wie es wettertechnisch weitergehen wird diese Woche und ob der Schnee und die Kälte tatsächlich auch kommen werden … ich bin bereit.

Dauerregen mit Happy End

Heftiger Regen schon in der Nacht und bis über Mittag hinaus, riesige Wasserpfützen auf Straßen und Wegen, nur einige kurze Abschnitte, in denen es nur leicht regnete. Da half oft nur Füße hoch und durch, um wenigstens dem Gröbsten zu entgehen. Doch sie ergaben schöne Spiegelbilder, die Wasserpfützen.

Am Nachmittag entgegen der Vorhersage doch eine Wetterberuhigung und der Regen hörte auf, das Wasser blieb. Der Schnee und das Salz der letzten Woche sind komplett weggewaschen, Platz für neuen Schnee, der wohl schon in der zweiten Wochenhälfte mit einbrechender Kälte kommen soll. Hoffentlich trocknet es vorher ab, damit wir nicht wieder eine Glatteisunterlage haben …

Am späten Nachmittag gab es für ca. 15 Minuten ein paar Wolkenlücken, die Sonne schaffte zwar den Durchbruch nicht, aber sie zauberte schöne warme Farben in den Abendhimmel, von orange bis violett, mit Spiegelungen in der Donau.

Und letztlich noch ein Blick von der Nibelungenbrücke über dem Donausüdarm Richtung Dom und Eiserne Brücke am Abend in der Dunkelheit. Der Hochkran am Donaumarkt trägt immer noch die vorweihnachtliche Beleuchtung.

Früh aufstehen ist der erste Schritt in die falsche Richtung

Diesen Spruch habe ich erst vor ein paar Tagen gelesen. Doch wer ihn befolgt, der kommt nicht in den Genuss des frühen Morgens und der Möglichkeit, hin und wieder einzigartige Sonnenaufgänge zu bewundern. Früher Vogel fängt den Wurm, sagt der Volksmund auch. Das habe ich heute früh erlebt, eine besondere Stimmung im Stadtosten über dem Almer Weiher, ein Sonnenaufgang, der zunächst kein besonderer zu werden schien, da am Horizont ein Wolkenband lag, das die Sonne verdeckte. Doch in einem schmalen Streifen sah man sie dann doch und es wurde wieder einmal ein schönes Erlebnis.