2. Advent – komfortabel unterwegs

Zwei entspannte, aber windige Stunden auf dem Sofa 

Kalorien verbrennt man am bequemsten auf dem Sofa! 

Also raus in den windigen und nassen Weihnachtsfeiertag. Kaum Verkehr, vereinzelt ein paar Fußgänger, ein weiterer Radfahrer. Und viel Wind, sehr viel sogar. 

Und oben auf der Burg in Bad Abbach sehr ungemütlich, das Sofa musste ich gut anlehnen, damit es auch stehen blieb. 

Am Rückweg dann noch der Weihnachtsmann, der wohl auch ein wenig Ruhe brauchte, während drunten am Fluss ein weihnachtlich geschmücktes Hotelschiff Richtung Nürnberg vorbei zog. 

1/2 Haxe … wie bitte?

Nur weil das Liegerad vorne eine Einarmgabel hat, muss man es nicht gleich vor der Wirtschaft so deutlich auf eine Stelltafel schreiben … 1/2 Haxe … stimmt zwar, aber muss so direkt sein?

In dichtem Nebel ging es raus ins Donautal, mit 5 °C ziemlich frisch. Doch schon bei Sinzing erste Sonnenstrahlen durch den Nebel und durch den Wald und bald war es schön sonnig und wurde immer wärmer.

In Kapfelberg auf dem Altwasser noch immer eine Eisdecke, die allerdings am Ufer schon wässrig war und sicher keinen Menschen mehr tragen würde. Die Wasservögel watschelten noch darauf herum.

Es war eine gemütliche Runde mit dem Fully, einfach entspannt und die Gegend genießend durchs Donautal. Rauf bis Kelheim und wieder zurück bis Regensburg, mit ein paar Abstechern rauf in die Hügel, die das Tagl säumen.

Ich begegnete heute sicher mehr als 50 Rennradfahrern, die bei den 10 °C, die es dann ab Mittag hatte, auch ihren Spaß auf dem Rad hatten.

Eine schöne, teils sonnige Tour mit einem halben Haxen …

Vor dem Eisregen und Jahresrückblick 2015

Das Jahr ging gut zu Ende, mit etwas Glück auch vor dem beginnenden Eisregen hier in der Region. Mit -5 °C heute früh und immer noch bis zu -3 °C am frühen Nachmittag in den Höhenlagen begann es draußen in Bad Abbach zu regnen. Ich kehrte schleunigst um, denn der Boden war gefroren, der Regen fror einfach so fest.

Jahreskilometer kann ich keine angeben, da ich sie nicht aufschrebe. Ich habe das persönliche Ziel, im Schnitt jeden Tag des Jahres 3 Stunden mit dem Rad unterwegs zu sein, denn ich denke, dass Rad fahren eine Bewegungsart ist, die ich lange ohne gesundheitliche Probleme ausführen kann.

Mit den bisher erreichten 180 Stunden im Winterpokal 2015/16 (andere sportliche Aktivitäten, die vor allem im Dienst fast täglich anfallen, trage ich nicht ein, da sie mit Rad fahren nichts zu tun haben) liege ich damit genau im Schnitt, auf die zwei Wintermonate gerechnet. Im Jahresschnitt liege ich sogar etwas darüber, obwohl Urlaub ohne Rad und diverse Ruhetage, allein im Winterpokal 2015/16 waren es schon neun, mit enthalten sind.

Gleichmäßige, altersangepasste Leistung auf dem Rad macht dies ohne gesundheitlich negative Folgen möglich, dort, wo ich mich dann mal nicht beherrschen kann, merke ich es von Jahr zu Jahr deutlicher, dass die notwendigen Erholungsphasen einfach länger werden und der Körper mehr Zeit zur Regeneration benötigt.

Ein schönes Radljahr geht damit zu Ende, es gab viele schöne Momente und Touren mit den Burschen aus der Region, nächstes Jahr, so Gott will, gerne wieder!

Mit dieser frostigen Runde geht das Radljahr 2015 zu Ende! Na dann, kommt alle gut rein in das neue Jahr und bis dann …