4bents2italy – Fazit

Bildschirmfoto vom 2017-08-04 15-49-56

Der Alltag ist wieder da … aber nach einer Nacht drüber geschlafen hier noch ein paar Gedanken zur Tour „4bents2italy“.

Das Team ist ja schon zum dritten Mal für eine Woche miteinander unterwegs, die Jahre vorher war ich mit Bernhard alleine unterwegs. Tradition ist die eine Woche Radfahren im Jahr schon geworden, das ist klar. Und jedes Mal wird mir mehr bewusst, dass es ein Glück ist, so ein Team zu finden, das das alles klaglos mitmacht.

Die Tour stand im Vordergrund, das Radfahren, sportlich und für alle Mitfahrer problemlos machbar. Zwei Pausen am Tag, Mittagessen und Eiskaffee, sonst nur kurze Stopps zum Trinkeln. Die kulinarische Seite kam also keinesfalls zu kurz, vor allem am Abend war ja jeden Tag Zeit genug, da wir spätestens um 18.00 Uhr im Hotel waren.

Die anstrengenden Passagen fuhr jeder in seinem Tempo, bei der Auffahrt zu den Passübergängen waren wir aber nicht mehr als 2 Minuten auseinander. Hatte auch den Vorteil, dass überholende Fahrzeuge nicht gleich vier Radfahrer überholen mussten, sondern immer nur einen und wieder einscheren konnten. Als Fotograf fuhr ich oft hinten, Vorteil, dass ich bei Stopps oder Abbiegungen gleich durchfahren konnte, Nachteil, dass ich oft wieder aufschließen musste und die Burschen manchmal auf mich warten mussten, wenn ich ein Foto im Stand machte und dies keiner gleich mitbekam. Und ein paar Mal, wenn die 4 am Tacho vorne stehen sollte, da fuhr ich auch mal vorne, da war dann keine Zeit für Bilder und solche Scherze … :)

Es gab nur gute Stimmung, wir hatten viel Spaß und verstanden uns blendend. Unbedingte Voraussetzung für solche Touren, sonst wird es anstrengend. Auch die Auswahl der Lokale ging schnell und immer einvernehmlich. Alles bestens.

Die Route bestand zum Teil aus Fernradwegen, die ich persönlich nicht so gerne fahre, aber das ist hier nachrangig. Heißt, viele Abbiegungen, Über-/Unterführungen, Stoppstellen, geschotterte (wenn auch kurze) Passagen, andere Radfahrer, die überholt werden müssen, entgegenkommende Radfahrer, am Rand stehende Radfahrer, herumspringende Kinder im Bereich von Raststationen. Das alles kostet Kraft und Zeit und eine sehr hohe Konzentration. Geht dann natürlich auch langsamer und man kann sich nicht so gut auf die Gegend einstellen, da das sichere Fahren im Vordergrund steht. Aber es war erträglich und letztlich haben wir so auchschöne Dörfer und Naturbereiche gesehen. (y)

Was mich genervt hat, war, dass wenn ichsagte, dass es 87 Grad in der Sonne und 43Prozent Steigung hat, ständig einer der dreianderen dagegen redete und einwandte, dass es nur 34 Grad und im Schnitt 5 bis 6 ProzentSteigung hat … und dass meine Fotos schöner sind, als wir das im Vorbeifahren tatsächlich gesehen haben! Ja, Leute, damit musste ichtäglich klar kommen … unsere Vorstellung und unsere Illusionen sind auch imwirklichen Leben meist schöner als die öde Wirklichkeit … und der Himmel ist einfach so blau gewesen … 😀

Eine tolle Tour, die wichtigsten Orte inSüdtirol gesehen, zwei schöne Alpenübergänge gefahren, ohne bergauf oder bergab zu sterben, keine Panne gehabt und nicht ein Autofahrer hat gehupt. In Italien das beste Verhältnis zu Auto- undRadfahrern, so oft sind wir noch nirgends fotografiert oder gefilmt worden.

So ein Erlebnis macht Lust auf weitere Touren dieser Art und ich bin mir sicher, so Gott will, dass dies nicht unsere letzte Rundfahrt dieser Art gewesen ist! :)

Danke, Burschen! (y)

Und hier noch die Tour in Zahlen … https://www.strava.com/activities/1115506833 … danke an Markus!

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