Viktor und sonnige Momente in der Altstadt 

Nach Nachtfrost ein sonniger, aber kalter Vormittag. In der Altstadt reges Treiben, vor allem die Außenbestuhlung wurde überall aufgebaut, als ob es bereits Frühling wäre … 3 °C, ohne Wand im Rücken, in eine Decke gehüllt und direkt von der Sonne beschienen war es eher eine Nahtoderfahrung, dort zu sitzen und zu frühstücken! 

Aber schönes Licht und ein paar Eindrücke von der Altstadt, bevor es zur Arbeit weiter ging. 

Das Graffiti habe ich erst auf dem Heimweg entdeckt, sonst hätte ich es mir wahrscheinlich zu Herzen genommen, an so einem Tag  … 

Das Flache und der Renner 

Mit Andy und seiner Rennmaschine aus Carbon ging es auf meinem alten Eisenschwein auf eine schöne und sportliche Sonntagmorgenrunde das Donautal bis Kelheim, rauf nach Haugenried und über Viehhausen wieder rüber nach Herrnsaal und zurück zur Fähre Prüfening. 

Eine wellige, schön zu fahrende Strecke, nicht ganz optimal für diese Fahrradmischung, aber wir sind gut zusammen gefahren. Ging ja ums Miteinander. Okay, von Kelheim hoch dachte ich kurz, der jüngste Tag ist angebrochen und wir müssen schnell da hoch kommen, da spielte das Carbonara von Andy seine Vorzüge aus und nicht umsonst hat er solche Wadeln … 🙂 

Ein toller Vormittag, an dessen Ende 85 km, 690 Höhenmeter und ein Nettoschnitt von 29,8 km/h auf meiner Smartwatch standen. Der Rennmaschinenfahrer fuhr die 100 km und 850 Höhenmeter noch voll, er wohnt ja noch weiter oben am Berg als ich. 

Gerne wieder mit dem Burschen, so macht Radfahren Spaß! 

Viktor gegen Thomas 

Aber es waren nur noch die letzten Anstrengungen des abziehenden Sturmtiefs Thomas, gegen die Viktor auf den Fahrten in Regensburg und Umland zu kämpfen hatte.

Echte Probleme gab es auf den Brücken, wo die Spur schon nicht so leicht zu halten war. Aber kein Vergleich zur letzten Nacht, da wäre das Fahrrad wohl keine gute Wahl gewesen.

Am Heimweg von der Arbeit dann noch ein schöner Abendhimmel über der westlichen Altstadt …

Mit dem Flachen die Wette verloren 

Hätte, hätte, Fahrradkette …

War guter Rückenwind heute früh Richtung Stadtosten. Nach dem Dienst musste ein Kollege in Straubing was erledigen, ich sagte etwas flapsig zu ihm, dass ich da heute mit dem Rad auch nicht länger als eine Stunde brauchen würde … er müsste mich aber wieder mit retour nehmen, da ich nicht so viel Zeit habe.

Das Sturmtief aus West und die stündlich auflaufenden Wetterwarnungen vor starken Böen, das passt! Bis auf eine kurze Passage Richtung Süden geht es gen Südosten …

Also los, der Wetteinsatz stand schnell fest, er würde am Kraftwerk in Straubing warten.

Doch schon am Start in der Straubinger Straße, Einmündung Osthafenstraße der erste Dämpfer. Die Fahnen von ArcelorMittal hingen kraftlos am Fahnenmast, von wegen Westwind und Sturmböen …

Es kam noch schlimmer, ab Friesheim südlicher Wind, da musste ich gegen anfahren bis rüber nach Geisling. Das waren die Ausläufer des Föhns, die Temperatur stieg auf 18 °C, ich stoppte dann auch und zog das Sommertrikot an.

War jetzt eh egal, das wurde heute nichts! So machte ich unterwegs noch ein paar Fotos und einen Stopp in Pfatter beim Dorfladen, der aber noch zu hatte. 

Dann die letzten paar Kilometer doch noch leiser Südwestwind, der das Kraut aber auch nicht mehr fett machte. 

So dauerte meine Fahrt zehn Minuten länger als geplant und nach 1 Stunde und zehn Minuten bog ich auf den Parkplatz vom Kraftwerk ein, mein Kollege freute sich über die Brotzeit und ich habe gelernt, vor so einer Wette mal aus dem Fenster zu schauen …

fluxx.

P. S.: Ich bin die 41 km schon mehrmals in einer Stunde gefahren, deshalb war ich mir heute ganz sicher …

Viktor und das Wunder auf der Fahrt nach St. Emmeram 

Nein, hat nichts mit St. Emmeram oder den dort verborgenen Kräften zu tun, nein, ganz und gar nicht.

Die vielen Heiligen, die dort und Wort und Bild auf steinernen Tafeln und in Skulpturen verewigt sind, können auch nichts dafür, auch wenn ich diesen Ort, diesen Vorhof der Kirche im ehemaligen Kloster gerne aufsuche.

Die Stadtverwaltung war es! Ein wahrhaftiges Wunder, noch nie erlebt und umso unglaublicher …

Die Leute von der Stadtreinigung holen ihre Steine wieder ab. All die vielen Tonnen der kleinen spitzen und jeden Fahrradreifen zerstörenden und so manchen Sturz beim Bremsen provozierenden Steinchen, die auch heuer wieder voller Fürsorge auf die Radwege geworfen und bis heute vergessen wurden.

Wahrlich ein Wunder, denn in den vergangenen Jahren meinte man es nur zu gut mit den Radfahren und ließ das Zeug bis Ende März liegen …

Hier noch ein paar Eindrücke von St. Emmeram.