Überall Glatteis … Trikewetter

Ohne Worte!

Hab ich so noch nicht erlebt. Anstrengend, das Trike in Bewegung zu bringen, ist wie fahren auf der Rolle. Und für das Schleudern wäre eine Bremse am Hinterrad der Hit gewesen.

Ach ja, der Nachbar hat die Schlittschuhe raus geholt und ist nach 15 Jahren mal wieder gefahren. Aber das erste Mal auf der Straße Straße …

Mega kalt und abends froh über das Trike 

Eiskalt auf der Fahrt in die Arbeit, frischer Rauhreif und gefrierender Nebel, zweimal kurz die Sonne zwischen den Nebelschwaden, ein paar graue Eindrücke von unterwegs. 

Die Donau draußen im Osten gefroren, da kann man drüber gehen, ich muss aber nicht der Erste sein! 

Und am Abend gefrierender Regen. Alter Schwede! Mein Trike, meine Klamotten, meine Brille mit einer Eisschicht überzogen, das Hinterrad fuhr sicher die doppelte Strecke und in Kurven ging es oft gerade aus dahin. 

Gut, das Dreirad dabei gehabt zu haben … 

Crosser und Dreirad in der Kältekammer 

Sonntag früh, halb neun, -11 °C, der Nebel fällt wie Schnee vom Himmel, alles weiß und grau … was spricht eigentlich gegen eine Radrunde mit einem genauso Narrischen? 

Andy mit dem Crosser wartete an der Fähre Prüfening, ich habe Viktor wegen der Straßenverhältnisse in der Garage gelassen und das Trike genommen. 

Gemeinsam ging es an der Donau entlang, durchs Reden verging die Zeit schnell und die Kälte ebenfalls. Wobei ich neben dem Crosser meine Komfortzone schon verlassen musste … 

Etwas Sonne zwischen den Nebelschwaden, kurz vor dem Zusammentreffen mit der Kohorte von Wanderern aß Andy noch eine leicht gefrorene Banane, einen bevorstehenden Kampf fürchtend? 

Eine schöne Runde mit teils frischem Rauhreif in den Hängen vor fast blauem Himmel. Und hinterher fahrend versuchte ich noch das eine oder andere Foto zu machen. 

Gegen Mittag dann immer noch -7 °C und leichter Schneefall in der Stadt. Winter eben! 

Mit dem Trike auf dem knüppelhart gefrorenen Donauradweg 


Nein, keine schwarz-weiß Bilder!

Der Tag war so. Grau, Hochnebel, -6 °C am Nachmittag, der Donauradweg knüppelhart gefroren, die Federung des Trikes hoffnungslos überfordert …

Da verschwimmt der Blick und die Lust zum schnellen Fahren schwindet mit zunehmender Fahrtdauer.

War trotzdem Bewegung an der frischen Luft und zum Schluss musste ich noch lachen, als ich die Blässhühner auf dem Eis dahinlaufen sah! Die werden die Welt auch nicht mehr verstehen …

Auf allen Dreien die Winterwarriorrunde 

Die lange Runde durch den südöstlichen Landkreis von der Arbeit nach Hause … 

73 km, Sonne und ein herrlicher Sonnenuntergang, etwas Wind gegens Schwitzen, schöne Eindrücke vom Eis auf der Donau, bei der Abfahrt -3 °C, bei der Ankunft eine gute Stunde nach Sonnenuntergang -7 °C, Kaffee to ride in Bad Abbach, also alles in Ordnung! 

Und Hände und Füße warm, was gibt es Schöneres!? 

Mit dem Dreirad zum Pielmühler Wehr 

Was für ein Naturschauspiel! 

Die Fischtreppe am Pielmühler Wehr ist komplett von einer Eiskuppel bedeckt. Im Tunnel darunter rauscht das Wasser die schräge Ebene hinunter und lediglich auf den letzten drei Metern ist der Glasdom oben etwas geöffnet. 

Natureis! Und nicht künstliche Eisplatten, die die Firma Like-Ice für ganzjährige Schlittschuhbahnen auf der ganzen Welt herstellt. Zufällig habe ich das Label an einem Bürogebäude in der Äußeren Wiener Straße gesehen … wie konträr zur derzeitigen Situation auf Flüssen und Seen! 

Eindrücke vom heutigen Arbeitsweg, am Abend auf vereisten Pisten auf allen Dreien nach Hause. 

Und mit -4 °C war es ja schon fast ein erster Frühlingstag …