Viktor am Morgen, Highracer am Nachmittag 

In die Arbeit mit Viktor durch die menschenleere Stadt, vorbei an alten und historischen Gebäuden. Blumen inklusive …

Dann mit dem Highracer aus der Stadt raus an die Donau rauf bis Kelheim, durch Kelheim durch, ins Altmühltal bis Essing. Heftige Kopfsteinpflasterpassagen inklusive. Dann retour.

Bei so einer Fahrt mit zwei Stadtdurchfahrten von Tür zu Tür schaut die Sache schon ganz anders aus, wenn man die Zahlen betrachtet, dazu muss ich sagen, dass die Smartwatch den Bruttoschnitt berechnet und jeder Stopp zulasten des Gesamtschnitts geht. In der Stadt steht man dann halt verkehrsbedingt oder an Ampeln.

Verglichen mit der Runde mit dem Flachen gestern ohne Stadt, ohne die schlechten Bedingungen bei der Einfahrt ins Altmühltal war ich heute nicht langsamer unterwegs und hatte auch noch das schnellere Rad. Der Wind war wie gestern, West, auf dem Rückweg eher unbeständig und nachlassend.

Gestern ein 37er, heute ein 32er Schnitt. Okay, annähernd doppelt so lange Strecke, aber das macht das Kraut auch nicht fett …

Immerhin noch 22 °C, Sonne, herbstliche Farben! Vielleicht der letzte Tag über 20 °C in diesem Jahr.

Aber der Herbst ist wie im Leben trotzdem die schönste Zeit …

Viktor und das Flache in der Sonne 

Sonne und Wind gegen den Nebel, das war das Motto heute früh an der Donau in der Altstadt. 

Viktor staunte nicht schlecht, wie sich die Verhältnisse nur ein paar hundert Meter flussaufwärts und flussabwärts veränderten … 

Am Nachmittag dann Sonne pur und mit über 20 °C noch sommerlich warm. Okay, der Wind war da und kam aus Südwest, mit absteigender Sonne ließ er dann aber nach und schlief dann komplett ein. 

Hauptsache ich hatte bis Herrnsaal rauf Gegenwind, den Rückenwind konnte ich dann nur noch ein  paar Kilometer rein nach Poikam nutzen, dann war es aus. 

Trotzdem eine richtig schnelle Runde draußen an der Donau. Eine klasse Maschine, das Flache! 

Viktor im Nebel – das Flache in der Sonne 

Auf dem Weg ins Geschäft dichter Nebel, einsam und gespenstisch ist es um Viktor herum, alles grau und nass, ohne Farbe und wie in Watte gepackt. 

Ganz anders auf der 70-km-Runde nach Feierabend. Diesige Sonne, teils kräftiger Wind, der den Mais in den Feldern rascheln ließ. Ein paar Schafe auf der Streuobstwiese bei Matting, Kastanien auf der Straße hoch über Matting und der Blick runter ins Donautal. 

Ein schöner Herbst, darf gerne noch ein paar Tage so bleiben … 

Viktor in der Allee und an der alten Stadtmauer 

Durch die schönste Allee der Stadt ging es bei strahlend schönem Herbstwetter am Mittag in die Arbeit. 

Erste Kastanien fallen mit buntem Laub zusammen auf den Boden, es ist Herbst geworden, auch wenn die Temperaturen durchaus noch sommerliche Werte erreichen. 

Am Abend ein kurzer Stopp an der schön beleuchteten alten Stadtmauer unweit der Maxstraße. Habe ich so noch nicht bewusst wahrgenommen … 

Eine besondere Begegnung 

Eine besondere Tour heute nachmittag … klasse Herbstwetter mit knapp zwanzig Grad, Sonne, nach der Gartenparty äh -arbeit Zeit für eine schnelle Donaurunde. 

Doch daraus wurde nichts. Hinter Matting stehen ein Velomobil, ein Fatbike, ein Mountainbike und ein Damenrad. Vier Leute reparieren etwas, ich halte auch an, da ich das gelb-rote Mango kenne. 

Aus dem Liegerad-Forum und als ich absteige und den Aufkleber Nordkap sehe, ist alles klar. 

Wir fahren bis Kapfelberg und sitzen mehr als eine Stunde auf der Sonnenterrasse der Gaststätte Donaulände bei dunklen Radlern und Weißbier. Ich höre mir den spannenden Reisebericht von Albrecht an, der über Passau gerade vom Nordkap kommt, wohlgemerkt auf dem Heimweg nach Mainz … :D

Mehr soll er selber im Liegerad-Forum erzählen! Jedenfalls macht er heute in Kelheim die 12.000 km in 18 Wochen voll. 

Also habe ich heute nicht ganz so viel geschafft was die Kilometer angeht … 

Mit dem Flachen in den Nebel und dann in einen sonnigen Nachmittag 

Am Morgen nach einem gewöhnlichen Sonnenaufgang in Schwabelweis nur zwei Kilometer weiter im Osthafen eine dichte Nebelwand mit düsteren Eindrücken und einer matten Scheibe am Himmel, die alle Mühe hatte, da irgendwie Licht durch zu schicken. 

Ganz anders dann am Nachmittag auf der 100-km-Runde nach Hause. Sonne, später ein paar Wolken, 18 °C und schönen Herbstfarben entlang und in den Maisfeldern, die nur noch oben grün sind, die Maiskolben aber in schöner gelb-oranger Farbe leuchten. 

Harte Schräglage von Ihrlerstein runter, ansonsten gechillte Straßen im Donautal, wo heute viele Radfahrer das schöne Wetter nutzten. 

Es darf so bleiben …