Auf der Burgruine Donaustauf

Über die Burgruine Donaustauf in die Arbeit. Aber nicht mit dem alten Walhalla-Bockerl rausgefahren, nein, auf eigenen Rädern.

Ganz schön steile Auffahrt zur Burgruine, nicht ganz einfach zu fahren, da das Rad vorne gerne hoch möchte und nur noch auf dem Hinterrad fährt. Also Gewicht nach vorne und aufpassen, dass dabei die Traktion am Hinterrad nicht verloren geht. Loser Schotter und arge Löcher im Kopfsteinpflaster machen das Ganze zum Lottospiel.

Ganz oben ist dann Schieben angesagt, zu steil ist die Auffahrt und mit Radschuhen sowieso nicht gut zu laufen.

Aber die Aussicht ist einzigartig, noch schöner als von der naheliegenden Walhalla. Und der Wind da oben war auch nicht verkehrt, kühlte er doch etwas bei den heißen Temperaturen.

Der 100-km-Arbeitsweg

Schon am Freitag, aber Dienst und Jazzweekend haben keine Zeit gelassen, den Eintrag zu erstellen.

Nicht jeden Tag, aber wenn es die Arbeitszeit zulässt, heute der 100-km-Arbeitsweg mit dem Bacchetta CA2. Sonne, Südostwind, bis 30 Grad, durch den Gäuboden bis Straubing. Dort ein dunkles Radler am Stadtplatz, dann am linken Donauufer zurück. Leider drehte der Wind auf Südwest, wurde also nichts mit hoher Geschwindigkeit auf der Rückfahrt. Wieder ordentlich gegenhalten.

Dann habe ich einen Freund noch in seiner Firma besucht, er war fix und fertig, hat dann aber spontan aufgehört und hat mich auf seinem Bacchetta Corsa noch 15 km begleitet.

Ein klasse Radltag …

Eindrücke von der Fahrt zur Arbeit

Mit dem Fetten zur Arbeit. Durch den Park nördlich des Bahnhofs am Schloss Thurn und Taxis entlang, durch die Stadt runter zur Donau, an der Donaulände entlang raus in den Stadtosten.

Ein paar Eindrücke von einem schönen Sommertag. Ein besonderer Schnappschuss ist das Spiegelbild mit der Mauer der Königlichen Villa im Hintergrund. Da steht tatsächlich der Engel auf der Mauer, nicht geplant, nicht gesehen, erst beim Anschauen der Bilder. Es gibt doch noch Zufälle …

Und in der Schaufel des Radladers haben sich wohl gestern Abend ein paar Leute eine Flasche Wein gegönnt. Nicht dass jemand denkt …

Adebar hatte sturmfreie Bude

Interessiert, aber vorsichtig schaute er über den Rand des Storchennestes in Geisling auf dem alten Kamin. Sturmfreie Bude hatte er mit seinem Geschwisterstorch, der aber viel scheuer und etwas schüchtern war. Die Alten mussten wohl, wie bei Heranwachsenden so üblich, fürs Futter sorgen, während sich die Jungen einen faulen Lenz machten …

Ein schöner Tag da draußen in den Donauauen runter bis unterhalb Pfatter. Die Wolken sind zur Zeit sehr angenehm, sie halten die Sonne ab und zu von der Haut fern. Der Wind bläst seit gestern sehr frisch aus Westen, die 21 °C fühlten sich doch hier und da ohne Sonne etwas kühl an.

Eine schöne lange Heimfahrt, dreieinhalb Stunden kamen zusammen und es blieben viele schöne Eindrücke hängen. Gerne wieder …

Gemischtes Radeln

Heute vormittag mit 2 Kollegen (34 und 38 Jahre alt, Mountainbiker) 40 km und 980 hm mit dem Mountainbike über Stock und Stein gebrettert, ich dachte, ich überlebe das nicht. Wenigstens habe ich sie bergauf kräftig frustrieren können, bergab haben sie das Hirn ausgeschaltet und ich habe sie fahren lassen. :eek:

Wie ein Freund immer sagt, nach so einem Trip irgendwas für den Laktatabbau machen, am besten eine Runde Rad fahren. :whistle:

Also am Nachmittag mit dem Flachen Richtung Kelheim, Laktat abbauen. Die Strecke geht aus der Stadt raus, durch zwei Ortschaften, über eine schmale Fußgängerbrücke, über den Parkplatz des Inselbads, nach Kelheim rein. Hin und zurück habe ich heute 17mal gehalten oder fast gehalten. Ampeln, Kreuzungen und Einmündungen, Engstellen in den 30er-Zonen der Ortschaften. Das war mal wieder richtig grausam. Um das alles los zu werden, habe ich das Flache, dort wo es ging richtig laufen lassen.

Hat geholfen, durch den auffrischenden Wind machte ich mit dem Flachen im Bereich gegen den Wind einiges gut, mit dem Wind im Rücken lief es eh gut. Und so wurde die Runde zu einer meiner schnellsten Runden auf dieser Strecke (60 km, 210 hm). Und es fühlte sich auch noch verdammt gut an, der Frust vom Morgen, die vielen Stopps, der Wind, alles hat angespornt und das Laktat komplett vernichtet … :D

Nur zum Fotografieren habe ich nicht mehr gehalten, das musste heute während der Fahrt passieren. Hier ein paar wenige Momente von unterwegs.

Kettenschaden, fette Fliege und Laserschwert

Könnte man fast meinen, wenn man das Bild mit dem Sonnenstreifen auf dem Vorderrad und vor dem Fahrrad sieht …

Es war eine ganz normale Fahrt an der Donau entlang zur Arbeit, ein paar Stopps auf der Jahninsel mitten in der Stadt und in dem Gewirr der Donauarme. Alles noch matschig vom langen Regen und den Ausuferungen wegen des teils hohen Wasserstandes. Doch es war sonnig und nicht schwül, was ich eigentlich erwartet hatte.

Eine freche und fette Fliege setzte sich ungeniert auf das Oberrohr des alten Rocky Mountain und lies sich ganz ruhig fotografieren. Ein Stück weiter draussen im Osten unter der Odessabrücke dann der Sonnenstreifen auf dem Asphalt und die Aufnahme, die mich an ein Laserschwert der Jedi-Ritter erinnerte.

Ja und dann fiel mir ein leises Geräusch auf, rhythmisch, am Umwerfer vorne. Bei genauer Beobachtung sah ich dann eine Unregelmäßigkeit an der Kette und bei der Überprüfung eine gebrochene Kettenlasche, die aber noch hielt und nur nach oben gebogen war.

Mit dem Kettennieter aus der Satteltasche war der Übeltäter schnell entfernt und durch einen Kettenschnellverschluss ersetzt. Selber hatte ich das Werkzeug noch nie gebraucht, bisher damit immer nur anderen Radlern geholfen.

Über Kelheim von der Arbeit nach Hause

Ein klasse Radltag. Sonne, Wolken, Wind, 30 °C, wenig los auf den Uferstraßen, ganz im Gegensatz zum Treiben auf dem Wasser und den Attacken der heuer total verrückten Stechmücken entlang des Flusses. Nur nicht stehenbleiben, sonst ist man Opfer …

Es ging gute 80 km von der Arbeit nach Hause, der Umweg führte durch den Donaudurchbruch und entlang der Donau. Eine klasse Gegend, die mich immer wieder begeistert und wo es mich nicht wundert, dass Leute hier Urlaub machen und das Kloster Weltenburg und die Befreiungshalle als echte Highlights besuchen.

Ich freue mich jedes Mal, dass ich da einfach mal schnell hinradeln kann …