Ganz entspannt mit dem alten Mountainbike

Nach den letzten beiden Tagen mit dem Flachen und doch weiten und schnellen Fahrten neben der Arbeit, heute eine ganz entspannte Fahrt zur und von der Arbeit mit dem alten Rocky Mountain Element Race.

50 km kamen so auch zusammen, teils auf groben Schotterwegen und einigen Trails zwischen Donaustauf und Grünthal. Hauptsache, die Muskeln etwas anders belasten und das Laktat der letzten Tage abbauen.

Ein schöner Tag mit einigen Wolken, überwiegend Sonne und warmen 25 °C. Spaß hat es gemacht und beim Reinfahren von Matting hat mir der Wirt der Walba tatsächlich noch ein dunkles Radler aufgedrängt … schön, dort noch in der Sonne auf der Terrasse zu sitzen!

Wenn die Fahrradklingel klingelt

Eine klasse Runde im Donautal vom Osthafen bis Pondorf mit ein paar Abstechern von der Route. Nach Bach an der Donau zweimal zum Schifferl für Getränke, unterhalb Wörth zur Donau rüber um einen Blick über den Damm zu werfen. Schönstes Radfahrwetter, Sonne, Wolken, leichter Wind, 23 Grad. Das Flache lief gut, die aufgezeichnete Zeit mit der Smartwatch zeigt leider nur die Gesamtzeit, die Stopps für Getränke, Fotos, Pinkelpause werden nicht heraus gerechnet, d. h. der Schnitt ist brutto, die Fahrzeit tatsächlich kürzer.

Aber das ist nur Randerscheinung an so einem Tag wie heute, an dem es sehr gut lief mit dem Flachen. Etwas anderes bereitete mir wieder einmal Kopfzerbrechen und ich habe wieder keine Antwort gefunden …

Was assoziiert der Klang einer Fahrradklingel? Also, was denke ich mir, wenn es hinter mir klingelt? Da kommt ein Fahrrad, ich fahre mal etwas zur Seite und mache dem Schnelleren Platz, das denke ich mir, wenn mir das mal passieren sollte …

Was denken sich andere? Offensichtlich nicht das, was ich mir denke. Heute mehrere Situationen.

Drei Radfahrer nebeneinander auf dem ca.2,5 m breiten Radweg. Ich passte zum Überholen nicht mehr daneben. Also klingelte ich. Nichts. Nochmal. Wieder nichts. Ein drittes Mal. Jetzt haben sie es gehört. Und was passiert? Alle drei hören zu treten auf, drehen sich wie auf ein Kommando um und schauen mich an. Dann schauen sie sich an. Und dann, gefühlten 100 Meter weiter, bequemen sie sich, doch hintereinander zu fahren.

Eine Gruppe von ca. 50 Personen steigt in Donaustauf aus dem Fahrgastschiff aus und steht am Radweg. Sie sehen mich schon von Weitem kommen. Nichts. Noch 50 Meter. Immer noch nichts. Noch 25 Meter. Immer noch nichts. Sie schauen mich nur an. Wohl gespannt, ob ich da durch möchte!? Ich bremse auf Schrittgeschwindigkeit, einer ruft laut: Fahrradfahrer!. Jetzt aber. Langsam gehen die Leute etwas auseinander und lassen mich durch.

Drei Menschen mit Stöcken auf dem Radweg, nebeneinander herwalkend. Ich klingle. Nichts. Noch einmal. Wieder nichts. Ein drittes Mal. Sie bleiben alle drei stehen, drehen sich um, schauen mich an. Ich bleibe auch stehen und frage, ob ich denn vorbei fahren könne.

Ein Ehepaar mit Hund auf dem Radweg. Wieder das Spielchen. Beim dritten Mal geht der rechts gehende Mann mit Hund auf die linke Seite, die links gehende Frau auf die rechte Seite. Was zum Geier ist da denn los. Und dann läuft der Hund an der Leine noch kurz vor mit nach rechts zum Frauchen …

Ich rufe nur noch laut: „Fahrrad!“. Dann gehen alle Leute gleich zur Seite, ohne Umdrehen, ohne Verzögerung.

Vielleicht sollten Fahrradklingeln auch „Fahrrad!“ rufen …

Zwei Stunden Zeit

Musste am Abend noch einen Termin wahrnehmen, also waren zwei Stunden Zeit nach der Arbeit bis dahin, zu wenig um heimzufahren. Aber eine Runde die Donau runter ging auf jeden Fall.

Vom Osthafen über Barbing, Sarching, Friesheim, Pfatter bis raus Richtung Gmünd und retour über die Schleuse Geisling und die Tour de Baroque wieder bis Osthafen. Viel Wind, 23 °C, Sonne, Wolken, toll zu fahren, vor allem die Donau abwärts, der Wind kam von schräg hinten. Die Fernsicht war einmalig, wenig Verkehr, alles bestens.

Auf der Rückfahrt dann der härtere Teil gegen den Wind. Aber 30+ gingen immer, von Donaustauf rüber nach Barbing mit Wind schräg von vorne sogar bis zu 45 km/h. Lief sehr gut und war doch unaufgeregt zu fahren heute. Auch der Puls im angenehmen Bereich, was wäre da heute gegangen, wenn ich keinen Termin mehr gehabt hätte … so blieben noch 20 Minuten zum Duschen, Umziehen und für 2 Äpfel …

Die Smartwatch rechnet die Bruttozeit, also Pausen an den Ampeln, an Einmündungen, beim Fotografieren und sonstigen notwendigen Stopps werden nicht rausgerechnet. Damit ist hier auch nur der Bruttoschnitt angegeben, also die gesamte Zeit von Abfahrt bis Ende.

Da macht das Fahren mit dem Flachen echt Spaß, nicht auszudenken, was das mit einem normalen Rad für ein Kraftaufwand wäre, an so eine Zeit heran zu kommen. Und bequem und entspannt ist man mit so einem Flachen auch noch unterwegs, können sich die Leute halt nicht vorstellen, sonst würden sie es auch tun …

Alle Bilder von heute: https://goo.gl/photos/uMhMcKzfzsyGiZA17

Sommer an der Donau

Schon krass, wie die Temperatur gleich in die Höhe geht! Über 30 °C und das schon am zweiten Sommertag. Da wird schnelles Radfahren zur echten Anstrengung, vor allem an zwei hintereinander folgenden Tagen. Ein 30er-Brutto-Schnitt mit zwei Stadtdurchfahrten und Fotopausen ist doch nicht das Gelbe vom Ei, vor allem nach dem Tag gestern, an dem es noch schneller zur Sache ging.

Die Hitze habe ich heute stark bemerkt, dazu kam ein Wespenstich während der Fahrt direkt unterhalb des Knies, keine Ahnung, wie die Wespe da hin kam. Auf jeden Fall hat sie sofort mehrfach gestochen. Klasse Gefühl und Optik …

Es ging die Donau runter bis unterhalb Geisling, in Pfatter habe ich dann den Rückweg angetreten um dem direkten Hitzetod zuvor zu kommen. Der Blick auf die „blaue“ Donau hat etwas geholfen, die Jetskifahrer bei Geisling am rechten Donauufer waren rasant auf und im kühlen Nass unterwegs. Schaut toll aus, ist aber laut ohne Ende und jeder Laubsauger, Rasenmäher ist eine Wohltat dagegen. Aber es ist erlaubt und eine von zwei Jetskistrecken auf der Donau.

Das Geheimnis des Baums mit den bunten Anhängen habe ich nicht ergründen können. Mal schauen, vielleicht sehe ich mal irgendwann jemanden, der da noch etwas dazu hängt. Dann werde ich fragen.

Kleine Stadtrunde auf der Suche nach der Sonne

Vor dem Termin heute Abend noch eine entspannte Stadtrunde mit allem … Touristen-Watching, Passagierschiffe anschauen, die Altstadt genießen, in das Hochwasser der Donau reinschauen.

Einfach eine schöne Stadt … eine sehr schöne Stadt!

Das alte Rocky Mountain durfte das Flair miterleben.

Mit dem Oldtimer in den Sommer

Mal wieder mit dem alten Rocky Mountain Element Race in die Arbeit gefahren. Macht auch Spaß und ist immer noch ein perfekt gefedertes und doch schnelles Rad. Vor allem mit den Slicks einem Rennrad ebenbürtig und auf schlechten Strecken sogar überlegen, was die Beanspruchung und den Kraftaufwand angeht.

Und es war ein Sommertag heute. Noch nicht heiß, aber ideal zum Radfahren und mit den Wolken am blauen Himmel ein schöner Anblick. Ein paar Stopps am Donauufer draußen in Schwabelweis und dann ging es weiter in die Arbeit.

So darf es bleiben!