Die Donau runter

Was für ein Sonnentag!!!

Auch wenn es richtig kalt war und der immer noch vorherrschende Wind keine Frühlingsgefühle bescherte, war es ein perfekter Tag. Am Vormittag noch etwas wolkig auf dem Weg in die Arbeit, vorbei am Sarchinger Weiher und über Friesheim am rechten Donauufer.

Am späten Nachmittag dann aber nur noch blauer Himmel und nachlassender Wind. Ein herrliches Licht und fantastische Blicke hinein in den Vorwald bis unterhalb Wörth am linken Donauufer, wo ich dann der Zeit wegen umkehrte.

Einiges los heute, viele Radfahrer, Inliner und Spaziergänger und eine Schafherde mit einem braungebrannten Schäfer, der gar nicht zimperlich ein Lamm der Schafmutter nachtrug, da es nicht mehr laufen wollte. Dafür rannte mich das Schaf fast über den Haufen, als es den Anschluss an die Herde suchte.

Gerne mehr solche Tage und gerne auch mit Frühlingstemperaturen …

Vorwiegend im Wald

Es sah nach einem sonnigen Tag aus, trotz der kalten 7 °C am Morgen. Strahlend blauer Himmel, doch der kalte Nordwestwind brachte im Lauf des Tages immer mehr Wolken. Ab Mittag so gut wie keine Sonne mehr und der Wind frischte noch auf.

Gegen den Wind ging es von der Arbeit nach Hause ins Naabtal und dort durch den Wald am rechten Ufer auf und ab von der Marienhöhe bis nach Etterzhausen. Hinüber ans andere Ufer und rauf auf der Schotterstraße nach Hinterberg. Schöne Ausblicke da oben auf Adlersberg, rüber auf die Tremmelshauser Höhe, rein bis in die Stadt und in der Ferne runter bis Sulzbach an der Donau.

Kalt war es dort oben, der Wind war böig, gefühlt waren es unter 10 °C. Die Fahrt im Wald bis dorthin war angenehmer, da der Wind nicht so reinkam und der Weg überwiegend bergauf ging. Aber auf den Höhen war es ungemütlich und es war auch kein schönes Licht, manchmal richtig düster. Ein paar Mountainbiker und Läufer waren unterwegs da oben, Autos Fehlanzeige. Über die Hügel ging es dann wieder runter ins Donautal und mit dem frischen Wind im Rücken nach Hause.

Es darf mal wieder Frühjahr werden …

Ein paar Höhenmeter nach Brennberg

Nach zwei Tagen ohne Fahrrad durfte es heute trotz des kühlen, unbeständigen Wetters eine etwas längere Runde zur Arbeit sein. Frisch war es bei der Abfahrt, mit nicht mal 10 °C und vielen Wolken eine echte Frage nach der richtigen Kleidung. Schon vor Sarching draußen kam die Sonne raus und es hatte zeitweise bis zu 14 °C, aber nur dort, wo die Sonne schien. Kurz/kurz ging ganz gut, solange die Sonne wärmte.

Ich entschloss mich zu einem Abstecher nach Brennberg, die Route führte von Sulzbach aus hinauf, sollte die Zeit reichen, würde ich über Wiesent wieder ins Donautal abfahren. Bei der Auffahrt schien dann auch zeitweise die Sonne, es war gut zu fahren, wenig Verkehr, zum Schwitzen reichte es aber nicht. Herrliche Ausblicke auf allen Seiten entlohnen immer wieder für die Auffahrt und die zurückgelegten Höhenmeter.

Mit zunehmender Höhe wurde es kühler, die Sonne verschwand hinter dichten Wolken, es war mit 10 °C und leichtem Wind ziemlich frisch da oben. Zum Fotografieren hielt ich nicht mehr an, wegen des Wetters nahm ich auch gleich wieder die Abfahrt, die ich raufgekurbelt bin. Allerdings mit einem langen Windstopper-Trikot, sonst wäre die Abfahrt nicht so angenehm gewesen.

Erstaunlich, wie schnell man wieder im Donautal unten ist …

Bilder von Brennberg und aus dem Otterbachtal, an dem ich vorbei gefahren bin, gibt es bei einer der nächsten Touren bei hoffentlich schönem und warmem Wetter!

Am Abend dann noch ein überraschender Sonnenuntergang. Glück gehabt, dass ich in den fünf Minuten gerade im Bereich der Nibelungenbrücke war.

Gefährliche Begegnung

Hätte ganz schön schief gehen können … in der falschen Epoche unserer Geschichte! Wahrscheinlich hätte ich nicht einmal als Vorspeise getaugt …

Die Typen schauen schon gut aus, sind auch gut gemacht. Man fasst direkt hin, da man nicht glaubt, dass das Plastik ist.

Ob sie in echt auch so ausgesehen haben, das wissen wir nicht. Und wenn sie einer gesehen hätte, würde er es auch nicht mehr weiter erzählen können … wie gesagt, Vorspeise!

Die schönste Allee in der Stadt

Gut versteckt hinter dem RT-Bad am rechten Donauufer des Donaunordarms schlängelt sich der Weg aus drei Reihen Kopfsteinpflaster durch die schönste Allee der Stadt. Immer wieder ein Erlebnis und ein bleibender Eindruck fürs Auge und die Seele. Die mächtigen, alten Uferbäume strahlen Ruhe und Kraft aus, direkt neben dem ruhig dahinfließenden, nur durch ein paar Stromschnellen aufgewühlten Wasser der Donau.

Ein gefällter Baum, gesichert mit Stahlseilen und leicht wippend, da die Spitze im Wasser auf und ab ging, lag vor der schmalen Brücke, die wieder auf die Straße rauf führte. Ein frischer Sproß am abgeschlagenen Baum suchte sich seinen Weg durch die dicke Rinde.

Und der Sommer kann kommen … der City-Beach ist fast fertig, nur noch nicht offen. Langsam fuhr die Kristallprinzessin auf der letzten abendlichen Fahrt zu Berg und lag eine halbe Stunde später fest vertäut und schon verlassen am Steiger unterhalb der Eisernen Brücke.

Den beeindruckenden Sonnenuntergang konnte ich leider nicht im Bild festhalten, die Umgebung passte nicht für ein schönes Foto. Es gab schon lange keinen so glühenden Feuerball mehr, der groß und überdimensional am Horizont über der Stadt langsam unterging.

Das erste Gewitter

Eine zweigeteilte Fahrt … das Donautal rauf und in den Mattinger Hängen Sonne, Windstille, fast schon schwülwarme 21 °C, keine Ahnung, wo die Wärme plötzlich her kam. Dann oben, auf dem Weg neben der B 16 hoch über Bad Abbach, beim Blick zurück, die Einsicht, dass sich da wohl was ändern wird auf der Rückfahrt.

Graue Wolken, teils hoch aufgetürmt, der Himmel wurde zunehmend dunkler, Wind kam auf auf den Höhen bei Bad Abbach. Ich schaute, dass ich Richtung Regensburg kam und bis ich unten an der Walba war, zeigte das Thermometer nur noch 12 °C, Richtung Sinzing/Naabtal sah es nicht gut aus. Doch unten im Donautal war noch alles still, aber es konnte nicht mehr lange dauern.

Immer noch kamen mir Rennradfahrer entgegen, ich deutete beim Grüßen Richtung Regensburg, aber keiner reagierte. Richtung Naabtal und Winzerer Höhen war es rabenschwarz, in Großprüfening waren die einsetzenden Gewitterböen so heftig, dass die Felder unter einer Staubwolke lagen. Keine Zeit mehr für Fotos … mit altersangepassten 50plus flog ich in die Stadt rein, die Radfahrer, die stadtauswärts fuhren, waren fast im Schritttempo unterwegs.

Erst auf dem Weg von der Garage ins Haus fielen die ersten schweren Regentropfen. Alles richtig gemacht!

Dunstig am Morgen und ein Sonnenuntergang

Dunstig und wolkig war es, kalt mit etwas über 10 °C. Über die Winzerer Höhen, die Auffahrt hinter der Kirche habe ich endlich gefunden, nachdem mir ein Ureinwohner die schmale Gasse gezeigt hatte, ging es mit dem Fetten zur Arbeit, schöne Schotterwege mit bis zu 21 % Steigung.

Die Sicht auf die Stadt war schlecht, diesig, den Wolken geschuldet. Nur schwach sah man den Dom, die Donau lag fahl und farblos unten im Tal. Nur das Gelb von den unzähligen Löwenzähnen auf den Wiesen und neben den Wegen brachte etwas Farbe in die Landschaft. Ich habe heute gesehen, dass der Löwenzahn der eigentliche Herrscher unserer Gegend ist. Er hat weite Gebiete fest in seiner Hand, egal wohin man zur Zeit schaut, überall ist der Löwenzahn mit seinem kräftigen Gelb zu sehen. Sogar in den gepflegten Vorgärten der Stadtrandsiedlungen, wohl sehr zum Ärger der Anwohner … nur am Baseballstadion draußen im Stadtosten findet sich ein reiner Rasen, der auch jeden Tag in besonderer Weise gepflegt wird. Wie schön wäre da ein einziger Löwenzahn mitten im Feld …

Ganz anders dann am Abend. Die Sonne tauchte die Altstadt in warmes Licht, die Ufer waren mit Menschen besetzt, die alle den Sonnenuntergang sehen wollten, der sich dann auch in schönsten Farben über der Donau präsentierte. Ich sah die Sonne dann am Eisernen Steg untergehen, ein einsames Sportboot schaukelte leise im Schein der untergehenden Sonne auf dem Wasser.