Dunstig am Morgen und ein Sonnenuntergang

Dunstig und wolkig war es, kalt mit etwas über 10 °C. Über die Winzerer Höhen, die Auffahrt hinter der Kirche habe ich endlich gefunden, nachdem mir ein Ureinwohner die schmale Gasse gezeigt hatte, ging es mit dem Fetten zur Arbeit, schöne Schotterwege mit bis zu 21 % Steigung.

Die Sicht auf die Stadt war schlecht, diesig, den Wolken geschuldet. Nur schwach sah man den Dom, die Donau lag fahl und farblos unten im Tal. Nur das Gelb von den unzähligen Löwenzähnen auf den Wiesen und neben den Wegen brachte etwas Farbe in die Landschaft. Ich habe heute gesehen, dass der Löwenzahn der eigentliche Herrscher unserer Gegend ist. Er hat weite Gebiete fest in seiner Hand, egal wohin man zur Zeit schaut, überall ist der Löwenzahn mit seinem kräftigen Gelb zu sehen. Sogar in den gepflegten Vorgärten der Stadtrandsiedlungen, wohl sehr zum Ärger der Anwohner … nur am Baseballstadion draußen im Stadtosten findet sich ein reiner Rasen, der auch jeden Tag in besonderer Weise gepflegt wird. Wie schön wäre da ein einziger Löwenzahn mitten im Feld …

Ganz anders dann am Abend. Die Sonne tauchte die Altstadt in warmes Licht, die Ufer waren mit Menschen besetzt, die alle den Sonnenuntergang sehen wollten, der sich dann auch in schönsten Farben über der Donau präsentierte. Ich sah die Sonne dann am Eisernen Steg untergehen, ein einsames Sportboot schaukelte leise im Schein der untergehenden Sonne auf dem Wasser.

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