Sattes Grün am Mittag

An der Donau entlang ging es bei endlich wieder Sonnenschein und fast schon zweistelligen Temperaturen vorbei am Prebrunnturm im Herzogspark mit Blick auf den Dom die Donau runter bis zum Stadtstrand unterhalb der Nibelungenbrücke, der heute auch wieder mal offen hatte und tatsächlich schon ein paar Leute anlockte. Okay, die Lage ist nicht so topp, aber am Abend beim Sonnenuntergang und danach bei Kerzenlicht und brennenden Fackeln ein durchaus lohnender Besuch.

Das Eisenerzwasser an der Donaulände bot ein schönes Spiegelbild des Fetten, ein krasser Kontrast zum sonst vorherrschenden Grün entlang des Flusses.

Am Abend bei der Heimfahrt von der Arbeit dann der Sonnenuntergang im Westhafen, zur Nibelungenbrücke mit der Altstadt im Hintergrund statt der Hafenkräne habe ich es nicht mehr geschafft. War ja auch kein klassischer Sonnenuntergang bei klarem Himmel, sondern ein Sonnenuntergang in einem Wolkenband am Horizont. Aber es hatte auch etwas …

Arbeitsweg mit dem Fetten

Weiterhin kalt, windig, Graupelschauer, tiefhängende graue Wolken, nur wenige Lücken, durch die die Sonne scheinen könnte, wenn sie denn gerade dort wäre.

Ein paar Eindrücke von der Fahrt in die Arbeit mit dem Fetten, was mir halt so aufgefallen ist auf und neben der Straße und den befahrenen Wegen.

Es darf Frühling werden, ich habe nichts dagegen!

Der Moment, wenn man die Winterklamotten wieder anzieht

Bis zum frühen Nachmittag teils heftiger Regen, Temperaturen gefühlt nahe dem Gefrierpunkt, starker Wind, ein krasser Tag.

Erst am späten Nachmittag dann etwas Wetterberuhigung, der Wind flaute ab, sogar die Sonne kam ab und zu durch die Wolken. Aber es war bitterkalt. Mit 5 °C und dem Wind fühlte es sich wie 2 °C an, ich habe für die Tour mit dem Flachen tatsächlich die Winterklamotten angezogen.

Nicht daran denken, dass es heute vor einem Jahr am späten Nachmittag Sonne und 21 °C hatte! 21 °C! Irgendwie ist dieser April einer, der wirklich macht, was er will. Nur nicht warm …

In Anbetracht weiterer Schauer habe ich mich um Regensburg herumgetrieben und hier und da ein Foto gemacht, wo sich der Blick gelohnt hat.

Keiner hat mich erwischt

Und es waren viele unterwegs heute … doch im Zick-Zack bin ich durch den südöstlichen Landkreis gefahren, ihnen immer ausweichend.

Schon von Weitem sah ich sie daherkommen und konnte immer wieder die Richtung ändern, sodaß mich tatsächlich keiner der Graupelschauer erwischt hat!

Wind, Sonne, riesige Wolkenfelder und graue Wolkenwände mit heftigen Graupelschauern wechselten sich ab. Dabei war es mit maximal 6 °C richtig kalt, Handschuhe und Winterklamotten waren nicht verkehrt.

Das Licht und die Fernsicht waren toll, das Reh direkt hinter dem Zaun am Straßenrand war perplex, dass ich so schnell die Kamera in der Hand hatte und abdrückte. Ein erstaunter Blick, kein Reflex zur Flucht.

Den Fahrradschlauchautomat habe ich nicht gebraucht, die passenden Größen für das Flux Z-Pro wären eh nicht verfügbar gewesen.

Eine fast winterliche Runde!

Sommersitzauflage und Winterwetter

Gerade die Sitzauflage auf Sommerbetrieb umgestellt, dann sowas …

Krasses Wetter mit riesigen Wolkenfeldern, dazwischen Sonne, heftigem Wind und sogar einem Graupelschauer vom Feinsten! Früh noch Minusgrade, ab Mittag dann doch bis zu 6 °C. Ich fuhr nochmal heim und holte mir Handschuhe.

Wenig los heute im Donautal. Und die Leute, die unterwegs waren, waren entsprechend angezogen. Mützen, Handschuhe, dicke Jacken. Radfahrer Mangelware, ein paar Mountainbiker, sonst haben wohl alle die Sofanordwand im heimischen Wohnzimmer gewählt.

Frühling, wo bist du?

In den Mattinger Hängen

Nochmal ein Tag mit Sonne und einigermaßen warmen Temperaturen. Wobei es am frühen Nachmittag schon mal etwas zuzog und der Ostwind kalt daher kam. Trotzdem eine schöne Rückfahrt über Stock und Stein von der Arbeit mit dem Umweg über Matting und die Mattinger Hänge mit schönen Ausblicken ins Donautal. An das Verbot des Radfahrens im Naturschutzgebiet habe ich mich brav gehalten!

Kurze Pausen in der Sonne, die Beine mal etwas lang machen, an der Walba ein dunkles Radler, Innehalten an den beiden Kapellen oben auf der Höhe über Kleinprüfening, es war ein entspannter Nachmittag trotz einiger Höhenmeter.

Gefühlt war es immer noch nicht Frühling, das kurze Trikot hier und da im Wind etwas schattig, beim Bergauffahren dagegen in Ordnung.

Es ist halt April, das darf man nicht vergessen und sich nicht an den letzten beiden Jahren orientieren, in denen wir um diese Zeit Waldbrandgefahr wegen der Temperaturen und er anhaltenden Trockenheit hatten.

Weltenburger Enge

Das macht das Besondere an unserer Gegend aus … sanfte Hügel mit toller Sicht, Felder und Wälder im Wechsel, rasante Abfahrten und geschlängelte, sich an die Topographie anpassende, verkehrsarme Straßen. Da macht Radfahren einfach Spaß.

Und wenn das Ziel ein so einzigartiger Platz wie der Donaudurchbruch in der Weltenburger Enge mit dem Kloster St. Georg ist, dann gibt es fast keine Steigerung mehr für eine ausgedehnte Heimfahrt von der Arbeit.

Vier Stunden Sonne, Ostwind, bis zu 20 °C und Radfahren vom Feinsten! Da müssen die Bilder sprechen, besser kann man es nicht ausdrücken!

In der Klosterschänke schon reger Betrieb, dort wo bei extremen Wasserständen die Donau im Innenhof steht, die Fahrgastschiffe von Kelheim her kommend brachten die Besucher, die das dunkle Bier im Schatten der mächtigen Kastanien genossen.

Draußen an der großen Kiesbank Kinder, die Kieselsteine ins Wasser warfen, ein Zillenfahrer, der Wanderer übersetzte. Es war schon was los bei dem Wetter heute.

Ein schönes Fleckchen Erde …