Sonne, kalter Wind, aber aus Nordwest

Nein, Frühling ist es noch nicht, auch wenn die Sonne schien, nur ein paar Schleierwolken den ansonsten blauen Himmel zierten, Spaziergänger und Radfahrer in Horden unterwegs waren und an der Walba die komplette Terrasse mit Gästen besetzt war.

An windgeschützten, sonnigen Orten war es richtig warm, gute 20 °C, was für kurzärmelig. Aber ich traute der Sache nicht, als ich mittags auf der Terrasse in der Sonne am Flachen noch die Kettenführung änderte. Der Wind frischte wieder auf, heute aus Nordwest und noch immer bitterkalt.

Beim Fahren dann die Bestätigung, es war alles andere als warm. Viele Radfahrer in kurzen Hosen, das wäre mir heute zu riskant gewesen. Gegen den Wind war es kalt und man spürte, dass man auskühlte. Gut, dass ich mich für 2 Lagen entschieden hatte. Tat gut und war auch angenehm warm.

Ein paar Eindrücke von unterwegs, die einen schönen Tag zeigen, der zum Radfahren wie gemacht war.

Drei-Täler-Fahrt bei strahlendem Sonnenschein

Fast ein Frühlingstag!

Bis zu 13 Grad, Sonne pur, keine Wolke am Himmel, jedoch noch kalter Wind auf den Anhöhen. Es ging vom Donautal über die Höhen rüber ins Altmühltal und weiter über den Berg ins Labertal.

Viele Auf- und Abfahrten, wenn man die Täler quert anstatt sie entlang zu fahren …

Naab- und Regental hätte ich noch dranhängen können. Aber das war mir heute zu weit.

Ein toller Tag auf dem Flachen.

Stürmisch … ein Tag für das Flache

Was für ein Tag! Kalt, stürmischer Ostwind, wolkig am Morgen, sonnig ab Mittag.

Mit dem Fetten zur Arbeit und zurück, es war zum Abgewöhnen. Böen, die das Rad fast von der Straße fegten, wegen der dicken Reifen ist es besonders anfällig für Seitenwind. War kein Spaß, ging teilweise gegen den Wind mit nur noch 15 km/h und aller Kraft.

Am Nachmittag kam das Flache dran, bei so einem Wetter kann es alle Vorteile der Aerodynamik ausspielen. War gleich etwas völlig anderes. Sogar gegen den Wind, der auf der Hochebene bei Herrnsaal mit über 40 km/h pfiff, ging es gut zu fahren, man sitzt ja quasi auf der Straße und jede Leitplanke, jeder Busch bieten Windschutz und lassen ein gutes Vorwärtskommen zu.

Ein paar Eindrücke vom sonnigen Wetter und der guten, klaren Sicht am heutigen Nachmittag. Mit bis zu 8 °C war es gar nicht so kalt, lediglich der Windchilleffekt sorgte für ein kaltes Gefühl. An windgeschützten Stellen konnte man es gut aushalten.

Noch kein Frühling, aber immerhin Sonne und ein gutes Gefühl …

Das gibt’s doch nicht

Mitte März, falls das beim verantwortlichen Wettermacher nicht bekannt sein sollte.

Punkt acht Uhr ging es los mit dem Schneefall, erst ganz leise, dann wurden die Flocken immer größer und innerhalb der nächsten drei Stunden hat es gute fünf Zentimeter geschneit, in den höheren Lagen bis über zehn Zentimeter.

Na ja, wenigstens hatten die Schneeglöckchen eine adäquate Umgebung. Jetzt muss der Schnee nur schnell wieder weg …

Weniger Wind, mehr Sonne

Wenn jetzt die Temperatur auch noch zweistellig wird, dann ist ein Gefühl von Frühling da. Aber mit dem noch vorherrschenden Nordostwind und den maximal 9 °C fühlte sich das noch sehr winterlich und für die Jahreszeit deutlich zu kalt an (meinen wenigstens die Wetterjungs im Radio).

Doch hundert Prozent Sonne, nur ein paar dünne Schleierwolken, ein herrliches Blau des Himmels über dem Donau- und Altmühltal und den angrenzenden Höhenzügen, die die Täler begrenzen. Rauf und runter ging es, manche Straße, die ich noch nicht gefahren bin.

Vom Felsenhäusl hinter Essing rauf auf die Hochebene durch eine kleine Schlucht mit Felsen und hohen Bäumen, einer Höhle hoch oben am Hang und einem kleinen Marterl, das an den verunglückten Bauernsohn Josef Schneider von Kaltenhofen erinnerte, der da am 16. August 1929 wohl beim Holztransport ums Leben kam. Der Bitte bin ich auf meine Art nachgekommen, ein Vaterunser hilft ihm nicht. Aber ich habe mir Gedanken gemacht, wie es wohl zu seiner Zeit und in seinem Leben ausgeschaut haben mag …

Ein paar Eindrücke vom alten Ludwig-Donau-Main-Kanal und dem neuen Main-Donau-Kanal in Kelheim, von den markanten Landpunkten und allem, was mir so aufgefallen ist.

So darf es weitergehen und ruhig noch etwas wärmer werden, damit sich das Gefühl von Frühling auch hier in der Gegend einstellt.

Fast alles wie gestern

Heftiger und kalter Wind, das Flache, viele Wolken, kleine Sonnenfenster, zum Schluss etwas blauer Himmel.

Oben auf der Hochebene bei Lindach und rüber nach Viehhausen krasse Böen, aber im Schutz des Waldes auch Windstille. Viele kleine Hügel, ein stetes Auf und Ab mit gemächlichen Auf- und rasanten Abfahrten.

Zurück im Donautal, die Fahrt runter nach Herrnsaal ist immer ein Genuss, gegen den Wind wieder rein in die Stadt. Das Laabertal habe ich heute ausgelassen.

Im Gegensatz zu gestern nur wenige Radfahrer, dafür viel Autoverkehr und Spaziergänger.

Nochmal mit dem Flachen durch den Wind

Kalte und windige Nachmittagsrunde auf dem Flachen, der Nordostwind von gestern war immer noch aktiv, allerdings nicht mehr ganz so stark. Am Vormittag noch sonnig, wurde es gegen Mittag mehr und mehr bewölkt, die Sonne nur in vereinzelten Wolkenlücken schwach zu sehen.

An der Donau entlang ging es bis Kelheim, von dort hoch Richtung Ihrlerstein und in der scharfen Linkskurve geradeaus hinein in den Wald und die sanft ansteigende Straße durch den Forst hinauf auf die Hochebene und über Haugenried und Schneckenbach wieder retour ins Donautal. Im Wald ruhig und etwas wärmer, auf den Freiflächen aber windig und kalt und rein bis Regensburg mit gutem Gegenwind.