Das Flache und der Böhmische

Bewölkt und grau war es am Morgen. Der Nordostwind brachte über Nacht die Wolken und es sah nicht gut aus. Bis zum späten Vormittag keine Sonne. Doch dann gegen 11 Uhr und je weiter ich nach Osten kam, kam auch immer mehr blauer Himmel zum Vorschein und die Sonne setzte sich durch.

Nein, eigentlich blies der böige, kalte Böhmische die Wolken weg. Es war krass. Die Böen knallten seitlich gegen das Rad, oft fuhr ich auf den Geraden in leichter Schräglage, angelehnt an den von links kommenden Wind. Gut, dass ich das Flache genommen hatte. Das spielte heute alle Vorteile aus und duckte sich tief unter den Wind und trotzte dem Böhmischen mit aller Eleganz und Lässigkeit.

Bis unterhalb Bogen kam ich, in Pfelling machte ich dann kehrt, es war genug. Die Rückfahrt meist mit Wind von schräg hinten, es lief gut und entspannt das Donautal rauf.

Ein paar Eindrücke von den Sehenswürdigkeiten, die man als Radfahrer so nebenher sieht. Mal dicht dran, mal weiter weg. Die Kamera holt die Motive dichter ran, damit sie gut zu sehen sind.

Höhepunkt war der Hai im Altwasser … im Vorbeifahren gerade so über die Leitplanke hinweg gesehen. Mit 30 cm Sitzhöhe ist die Aussicht nicht nimmer unbegrenzt!

Den Wind kann man nicht sehen, das Schilf auf den Bildern zeigt jedoch ein wenig die Bewegung und Richtung des Windes.

100 Meilen würde der Engländer sagen. Bei Sonne, Wind und diesiger Sicht. Aber bei bester Laune und ziemlich entspannt.

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