Alles erwacht

Ich denke, dass das gestern niemand so richtig geglaubt hat. Aber es war heute tatsächlich ein Frühlings-, nein, fast schon ein Sommertag.

21 °C am Nachmittag, die Stadt platzte aus allen Nähten, Menschen auf Wegen und Plätzen, auf Bänken und Geländern, in Cafés und auf den Ausflugsschiffen, in den engen Gassen und Gängen, überall. Und alle suchten die Sonne, die mit ihrer Kraft Wärme und gute Laune verbreitete.

Touristen von den großen Flußkreuzfahrtschiffen wälzten sich in Gruppen über die Platzfolge und am Donauufer entlang, das Leben ist mit einem Schlag zurück gekehrt, alles ist erwacht.

Halt, nein, da waren noch zwei in ihrer kleinen Höhle am Denkmal an der Odessabrücke, die den Start in den Frühling verschlafen haben. Es braucht wohl noch etwas Wärme, bis sie wieder aktiv werden.

Und entscheiden musste ich mich heute auch wieder … für das Fette …

Fett(er Wind)

Ostern vorbei, Winter vorbei, Urlaub vorbei, erste Fahrt zur Arbeit und zurück vorbei …

Dafür beginnt viel Neues: Frische Luft aus Westen, in teils heftigen Böen, den ganzen Tag. Wieder mal das Fette statt dem Flachen. Kräftiges Gelb vor zartem, frischem Grün. Neue Touristen werden herangeschippert, bringen frisches Geld in die Stadt. Vor der großen Schifffahrtssperre und aufgrund des niedrigen Wasserstandes reger Umschlag in den Häfen. Im Westhafen geleicherter Quarzsand vor dem Weitertransport nach Linz. Neue Graffities am Dultplatz.

Und die beste Nachricht: Der Frühling scheint tatsächlich direkt ums Eck zu sein. Er wird wohl diese Woche noch bei uns vorbei schauen und hoffentlich ein paar Tage bleiben!

Erstes Grün, aber noch kein Frühling

Nach den Vorbereitungen für Ostern doch noch eine kleine Nachmittagsrunde durchs Donautal und rauf auf die Hügel Richtung Befreiungshalle und weiter nach Neustadt/Donau.

Bewölkt, graue Regenwolken, doch nach und nach kam dann die Sonne durch und schien vom Spätnachmittag bis zum Sonnenuntergang ins Donautal bei kalten 9 und später nur noch 6 °C. Auch wenn ich das erste Grün an einem Busch gesehen habe, mit Frühling hat das alles noch  nichts zu tun.

Wenig los heute, nur eine Handvoll Radfahrer, Ostern und das Wetter waren wohl die Ursache dafür. Mütze und Handschuhe waren noch angebracht, das bisschen Sonne reichte nicht aus, um die Kälte der letzten Tage zu vertreiben.

Morgen soll es ja zumindest sonnig werden, mal sehen, ob ich die Fahrt zum Altmühlsee mit dem Flachen bestreite oder mit der Familie mit dem Auto mitfahren werde …

Durchs Hinterland

Wieder ein Mix aus Wolken und Wolken und Wolken … ein paar kurze Augenblicke Sonne, aber nicht unbedingt da, wo ich gerade unterwegs war. Kalter Wind aus Nordwest bei bis zu 8 °C ließ nicht gerade Frühlingsgefühle aufkommen.

Auch die Vegetation ist noch nicht so weit. Die sonst an Ostern gelb blühenden Forsythien sind nirgends zu sehen, nur hier und da ein paar Palmkätzchen an kahlen Zweigen. Wird Zeit, dass mit Ostern der Frühling kommt.

Auf und ab ging es durchs Hinterland, auf einsamen Straßen, vorbei an Gehöften und auf Wirtschaftswegen, auf denen ich noch nie gefahren bin und die hin und wieder im Nichts oder auf grobem Schotter endeten.

Trotzdem eine schöne Runde im Landkreis Kelheim.

Wolkig, windig, kalt

Mittags, bei der Abfahrt war es sonnig, die Temperatur lag bei 10 °C, doch selbst in der Sonne fühlte man sich durch den kalten Wind eher an einen kalten Wintertag als einen Frühlingstag erinnert.

Die Idee, ohne Mütze und ohne Handschuhe zu fahren, habe ich schnell wieder verworfen. Schon draußen an der Donau auf den Freiflächen fühlte es sich noch kälter an und ich war froh um die gewählte Bekleidung. Die Sonne verschwand Höhe Walba und immer dichtere und dunkle Wolken schoben sich von Nordwesten heran, in Bad Abbach sogar mit ein paar Regentropfen.

Um warm zu werden fuhr ich etwas in den ans Donautal angrenzenden Hügeln rings um Bad Abbach herum. Peising, Saalhaupt, Hausen boten sich an und es gab schöne Blicke in die abwechslungsreiche Landschaft und auf Kirchtürme und Dörfer. In Kelheim noch etwas zu trinken und ein paar Teilchen vom Bäcker, dann ging es mit dem Wind über Herrnsaal wieder nach Hause.

Eine lockere und entspannte Nachmittagsrunde nach der windigen Rückfahrt gestern.

Den ganzen Tag gegen den Wind

Heute ging es bei lausigen 3 °C, bedecktem Himmel und Nordwestwind um 9 Uhr von Passau retour Richtung Regensburg, das Donautal wieder hinauf. Eigentlich den ganzen Tag gegen den Wind, der am Mittag, während wir in der Klostergaststätte Niederalteich vorzüglich Mittag machten, die Wolken weg blies, sodass wir bis zum Sonnenuntergang bei bis zu 9 °C wenigstens zum eiskalten Gegenwind die etwas wärmende Sonne auch von vorne hatten. Es ging zäh, auch die Runde Schnaps, die uns der Wirt ausgab, half nicht. Der Wind frischte immer mehr auf, die Jungs, die schon mal die Passaufahrt mitgemacht haben, wissen, wie das abläuft … :)

In Wörth an der Donau gab es eine letzte Einkehr im Cafe Rösch mit köstlichem Kuchen und Kaffee, bevor die Bayerwaldjungs hoch Richtung Wald fuhren und ich weiter gegen den Wind nach Regensburg. Unser Oberachdorfer war ja quasi schon zuhause.

Eine klasse Tour mit vielen Kilometern, tollem Wetter, vielen schönen Eindrücken, jeder Menge Spaß und kulinarischen Köstlichkeiten!

Alle Eindrücke von unterwegs … https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/PassauRegensburg20Marz2016#

Zu viert nach Passau

8 Stunden Sonne, kalter Wind und eine Menge Spaß auf der 2-Tages-Fahrt nach Passau und zurück.

Eindrücke von unterwegs im Picasa-Album, ist vom Hotelzimmer aus wegen der Datenübertragung einfacher…

https://picasaweb.google.com/m/viewer#album/103123780698944134584/6263800637075147905,authkey:Gv1sRgCImRxK3Z4duTjAE