Donaustauf verlockend und große Schatten

Etwas mehr Zeit und ich wäre reingegangen … wer kann da schon einfach vorbeifahren!?

Aber so blieb es bei ein paar Bildern – sicher besser, sonst würde ich vielleicht doch noch so fett werden wie mein Fettes. Bestes Wetter, mit Sonne pur, wenig Wind und bis zu 8 °C. Immer wieder schön da draußen an der Donau in Donaustauf mit Blick auf die Walhalla und die Donauauen.

Symmetrische, lange Schatten auf der Brücke und von der Brücke im Wasser.

Und am Abend dann etwas asymmetrische Schatten vom schwarzen Mann, erzeugt wie so oft von großen Schiffsscheinwerfern an der Wasserbunkerstelle unterhalb der Schleuse Regensburg.

Das war ein Tag! Bitte mehr davon …

Ideal mit dem Fetten

Meine Lieblingsstrecke mit dem Fetten, wenn ich gemütlich an der Donau entlang in den Stadtosten fahren möchte. Vom Pfaffensteiner Wehr aus immer am rechten Ufer des Donaunordarms entlang, auf dem schmalen Pflastersteinweg, der sich durch die mächtigen Bäume, die dort wie eine Allee stehen, schlängelt. Schön zu allen Jahreszeiten, in den Morgenstunden einsam, nur ab und zu ein Jogger oder jemand mit dem Hund. Heute nur ein Entenpaar wasserseitig, sonst war niemand zu sehen weit und breit.

Grau war es und kalt. Nur 2 Grad und nach wie vor Nordwind, der eiskalt durch die Bäume pfiff und nur Zeit für ein paar Fotos ließ. Später fing es dann zu schneien an, erst am Abend, als es schon finster war, hörte es wieder auf.

Am Grieser Spitz noch ein RoRo-Schiff, die Heilbronn, die frische Autos nach Kelheim bringt, von wo aus sie mit Autotransportern nach ganz Europa transportiert werden.

Ein unspektakulärer Tag auf dem Rad mit viel frischer Luft und trotzdem guter Laune …

Streifenweise Sonne und ein toller Sonnenuntergang

Jetzt verstehe ich endlich auch die Aussage im Wetterbericht: „Streifenweise Sonne“ … ein Kollege meinte, als er das Bild sah: „Haben die die Fahrbahnmarkierung gerade erneuert? Und du bist gleich drüber gefahren?“

Die neuen Reifen am Fetten sind toll, samtweich, leise, schnell und doch komfortabel, alles wegschluckend, mit vorne 0,7 und hinten knapp einem Bar Druck. Von dem englischen Versender On-One, produziert von Vee. Und mit 22 EUR ein echtes Schnäppchen!

Am Vormittag nur hin und wieder Sonne, wolkig, sehr windig, viel frische Luft direkt aus dem Oberen Bayerischen Wald, eiskalt. Am Nachmittag dann mehr Sonne, noch mehr frische Luft, noch kälter. Mit fast null Grad am Abend und dem Nordostwind gefühlt im Minusbereich.

Aber die Eindrücke haben entschädigt, egal ob es der Blick die Donau bei Friesheim und auf den Oberen Bayerischen Wald, das Panorama in den Donauauen, die Schafe an der Schleuse Geisling, die Sonne hinter den Wolken oder der grandiose Sonnenuntergang am Sarchinger Weiher waren.

Ein schöner Tag, nicht nur zum Radeln!

Die Wildgänse von Nils Holgersson

Hunderte von Wildgänsen (landläufig eher Graugänse genannt) in den Donauauen und auf den Wiesen um den Almer Weiher draußen bei Tegernheim. Schwierig, sich den Gänsen zu nähern, es gibt einen 30-Meter-Warnbereich, in den man einfach nicht hineinkommt. Die erste Gans beginnt zu schreien und dann erfolgt zunächst ein gemeinsamer Marsch, die Köpfe zum Störenfried gewandt, weg vom Eindringling, bleibt man nicht stehen, ein Massenstart. Die Gänse, die etwas weiter weg sind, bleiben völlig unbeeindruckt.

Nils Holgersson war wohl nicht dabei oder so klein, dass ich ihn nicht gesehen habe … aber vielleicht waren ja der zahme Gänserich Martin, die Anführerin der Wildgänse Akka von Kebnekaise, Gusta, Ingrid und Gunnar mit dabei, wer weiß?

Auf jeden Fall ein schöner Anblick auf den grünen Wiesen, in den braunen Feldern sind die Wildgänse so gut wie nicht zu sehen, die Tarnung des Gefieders ist einfach zu perfekt.

Und dann noch ein paar Eindrücke aus den Donauauen mit dem Fetten, mit Blick auf die Walhalla, ein paar Altwasser und alte Bäume, sowie knallrote Beeren, die noch vom Herbst an den Sträuchern rund um den Almer Weiher hängen.

Sonntag in der Altstadt und an der Donau

Eine ruhige, einame Fahrt zur Arbeit am Sonntagmorgen durch die Altstadt mit ein paar Eindrücken von den Plätzen und aus den Gassen …

Und am Abend auf der Heimfahrt ein schöner, wenn auch hinter Wolken stattfindender Sonnenuntergang über der Altstadt, gesehen von der Nibelungenbrücke und der Holzgartenstraße (Donauufer) aus.

Dazwischen ein sonniger und sehr windiger Tag mit Temperaturen bis 10 °C, durch den frischen Ostwind, der bis zum Abend anhielt, gefühlt aber kälter.

Nur zur Donau

Wirklich, weiter wollte ich heute nicht … denn es war sehr neblig bei der Abfahrt und kalt und windig. Nur 0 °C und nicht sehr einladend da draußen am Samstag Morgen.

Am Pürklgut dann der erste Blick auf die Sonne, ein heller Fleck im dichten Nebel, der aber langsam weniger wurde, je weiter ich gen Osten kam.

Ja und dann war ich auch schon an der Donau und da war das Fette dann am Ende, denn auf dem Wasser fahren geht auch damit nicht.

So wurde aus einer kurzen Radfahrt eine lange Fahrt bei herrlichem Wetter mit einem geeigneten Fahrzeug für den Fluss mit vielen schönen und spannenden Eindrücken.

Viel Spaß beim Anschauen, auch wenn es heute nicht so sehr ums Radfahren geht!