Frühling im Winter

Schon am Morgen ein laues Lüftchen draußen, Sonne und der Geruch von Frühling. Am Europakanal eine schöne Spiegelung der Brücken im Wasser, dazu das Blau des Himmels. Genauso an der Königlichen Villa, die heute fast einen Hauch eines Märchenschlosses hatte. Am Lazarettspitz wurden mächtige, aber vom Biber angegangene Bäume gefällt und ins Wasser gestürzt, von wo sie mit dem großen Greifer des Schwimmbaggers auf den Prahm gehoben und abtransportiert wurden.

Am Nachmittag dann aufkommender, starker Wind, der auf der Hochebene das Fahren mit dem Fetten zu einem echten Erlebnis machte. Diesig war es mit dem Wind geworden, aber die Temperatur stieg nochmal an und erreichte in der Spitze 17 °C. Gefühlt im Wind weit weniger, aber in der Stadt unten an geschützten Orten waren die Straßencafés gut besetzt. Dort oben auf den Winzerer Höhen konnte man nicht sehr weit sehen, ganz im Gegensatz zur klaren Sicht am Morgen. Adlersberg im Dunst, die Höhen des Oberen Bayerischen Waldes auch nur zu ahnen, die Sonne wie hinter einer Milchglasscheibe im fahlen Gelb. Die Krokusse dagegen leuchteten im kräftigen Gelb auf der noch dürren Wiese.

Ein Frühlingstag mitten im Winter …

Nachtrag: Markus, der Waldler, hat mich darauf hingewiesen, dass es sich bei der Eintrübung am Nachmittag um Saharastaub handelte. Und tatsächlich habe ich eine Übersichtskarte gefunden, die die Staubbedeckung Europas heute um 18 Uhr zeigt. Bayern ist inklusive der Alpen voll mit dabei …

saharastaub

3 Gedanken zu “Frühling im Winter

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