Kalte und windige Vormittagsrunde

Diesige Sonne, nur ansatzweise hier und da zu sehen, kalt mit 4 °C. War wenig los in der Früh da draußen an der Donau, nur ein paar Jogger auf dem Uferweg. Entspanntes, verkehrsfreies Fahren.

In Bad Abbach die Sonne hoch über der Kirche und Burg am Berg, eine etwas düstere Stimmung. Aber Sonne hinter dem Kirchturm macht sich gut, lenkt den Blick aufs Wesentliche und zeigt, was uns am Leben erhält und wärmt.

In Kelheim etwas besseres Wetter, die Befreiungshalle oben am Berg halb eingerüstet, auf den neuen Anstrich wartend. Am Volksfestplatz Flohmarkt, alles war auf den Beinen und per Auto unterwegs. Bloß weg und wieder raus auf die einsamen Landstraßen.

Jetzt am Rückweg auffrischender Wind, oben auf der Hochebene bei Herrnsaal schon stürmisch, gut, dass ich mit dem Flachen unterwegs war. Mehr Radfahrer jetzt, die mir nur so entgegenflogen. Einer war der Frank, der auf seinem Eigenbau aus Carbon angeschossen kam und dann doch noch die Bremsen fand für einen kurzen Smalltalk an der Leitplanke. Sein Rad ist schon stark, der neue Lenker eine Eigenentwicklung, die einen sehr guten Eindruck machte und der auch gut auf mein Bacchetta CA2 passen würde.

Gegen den stärker werdenden Wind ging es dann wieder rein in die Stadt und heim zum verdienten Mittagessen. Kalt war es, aber eine schöne Morgenrunde mit vielen Eindrücken.

Bei Sonne und Wind durchs Donautal und den Gäuboden

Zusammen mit einem Winterpokalkameraden ging es heute bei Sonne, kaltem Nordostwind und 5 °C durchs Donautal und hinein in den Gäuboden. Zwei Liegeräder von Flux, ein S-Comp und ein Z-Pro, das konnte ja nur ein gelungener Nachmittag werden. Mehr als fünf Stunden sind es dann auch geworden.

Auf dem Donauradweg bis runter an die Schleuse Geisling, dort ans rechte Donauufer und kreuz und quer durch den Gäuboden auf leeren, verkehrsfreien Straßen und durch einige Dörfer und vorbei an Höfen und Scheunen. Schloss Puchhof lud zu einem kurzen Abstecher ein, die Sonne schien dort im Gäuboden am Nachmittag durch einen diesigen Himmel, der weißlich schimmerte und nur drüben, vorm Bayerwald sah man das schöne, tiefe Blau des klaren Nachmittagshimmels.

In Straubing wechselten wir dann das Ufer wieder und fuhren auf der anderen Seite wieder den Donauradweg zurück. Hin und wieder ein Radfahrer, ein paar Spaziergänger, war recht ruhig heute da draußen. Wir trennten uns in Kiefenholz, ich fuhr alleine weiter Richtung Regensburg und musste mich beeilen, dass ich nicht in die Dunkelheit hineinkommen würde. Flott ging es zu Berg, den Wind glücklicherweise schräg von hinten, die Sonne immer klarer direkt von vorne.

An der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke ein herrlicher Sonnenuntergang, über der Altstadt ein feuerroter Sonnenball, der langsam hinter den altehrwürdigen Bauten und Türmen der Stadt versank. Für schöne Bilder störten die Baukräne und es fehlte mir auch die Zeit, wurde es doch schon ziemlich dunkel und ich wollte die Beleuchtung nicht noch montieren.

Entlang der Thundorfer Straße, an der Steinernen Brücke, am Fischmarkt und Arnulfsplatz laute Rufe von allen Seiten: „Boah, hast du den gesehen!“. „Was war das denn?“. „Wow, der heizt da durch!“.

Na ja, es pressierte halt und seit Stefan nicht mehr in Regensburg wohnt, muss ja irgendwer mal für solche Aktionen in der Altstadt sorgen …

Sonnige Nachmittagsrunde im Liegen

Nach einer eisig kalten Nacht mit Minusgraden ein schöner, sonniger Tag mit Ostwind und bis zu 5 °C. Zeit für eine Feierabendtour mit dem Flachen …

Viele Brücken heute, die Eisenbahnbrücke in Prüfening, die Autobahnbrücke, die Brücke zur Freizeitinsel in Bad Abbach. Und zwei Fähren, in Prüfening und Matting.

Die Reservekette in Matting liegt schon bereit, die Länge würde reichen, die Kettenglieder sind aber etwas zu klobig für das Flache.

Und von der Brücke in Bad Abbach der Blick nach oben, nach unten, nach links und nach rechts. Fuck the police! Na ja, wenn ihr meint. Irgendwann kriegen sie euch trotzdem.

Darf ich vorstellen?

Das neue Pferd im Stall. Ein Flux Z-Pro, quasi schon ein Oldtimer, da es seit 10 Jahren nicht mehr gebaut wird.

Ein Tieflieger, der sehr schnell ist und trotzdem bequem. Entspanntes Sitzen, müheloses Dahingleiten, gute Aussicht. Heute nur eine kurze Testrunde, da ich das Rad komplett zerlegt bekommen habe und am Nachmittag schnell aufgebaut habe.

Es wird noch eine neue Kassette bekommen und eine andere Tasche oben auf dem kleinen Gepäckträger, einen kleineren Spiegel und vielleicht einen anderen Sitzbelag. Die Ortliebtasche auf der Seite hängt im Wind und schaut auch nicht so toll aus, war aber heute die einzige Option, da ich für oben zwar die Tasche, aber noch keinen Halter habe.

Die enge Abstufung der Kassette (Maiskolben) zusammen mit dem einzigen Kettenblatt vorne geht hier in der Gegend gar nicht, da ich auch Berge fahren muss. Ich werde wohl hinten eine NuVinci N360 einbauen, die stufenlos schaltet und für alle Tage ein perfektes Getriebe ist.

Mal sehen … es hat mich auf jeden Fall auf Anhieb begeistert, obwohl es heute kalt war und ich nur etwas über zwei Stunden draußen war.

Regentag – Nachtansichten

Nach dem Frühlingstag gestern, heute ein nasser, regnerischer, kalter Tag. Es regnete ohne Unterlass, war mit 5 °C und frischem Westwind gefühlt viel kälter.

Nur eine kurze Fahrt heute zur Arbeit und etwas ausgedehnter zurück. Wenigstens regnete es am Abend dann nicht mehr. In der Altstadt im Bischofshof noch ein paar Nachtansichten, dann ging es nach Hause.

Frühling im Winter

Schon am Morgen ein laues Lüftchen draußen, Sonne und der Geruch von Frühling. Am Europakanal eine schöne Spiegelung der Brücken im Wasser, dazu das Blau des Himmels. Genauso an der Königlichen Villa, die heute fast einen Hauch eines Märchenschlosses hatte. Am Lazarettspitz wurden mächtige, aber vom Biber angegangene Bäume gefällt und ins Wasser gestürzt, von wo sie mit dem großen Greifer des Schwimmbaggers auf den Prahm gehoben und abtransportiert wurden.

Am Nachmittag dann aufkommender, starker Wind, der auf der Hochebene das Fahren mit dem Fetten zu einem echten Erlebnis machte. Diesig war es mit dem Wind geworden, aber die Temperatur stieg nochmal an und erreichte in der Spitze 17 °C. Gefühlt im Wind weit weniger, aber in der Stadt unten an geschützten Orten waren die Straßencafés gut besetzt. Dort oben auf den Winzerer Höhen konnte man nicht sehr weit sehen, ganz im Gegensatz zur klaren Sicht am Morgen. Adlersberg im Dunst, die Höhen des Oberen Bayerischen Waldes auch nur zu ahnen, die Sonne wie hinter einer Milchglasscheibe im fahlen Gelb. Die Krokusse dagegen leuchteten im kräftigen Gelb auf der noch dürren Wiese.

Ein Frühlingstag mitten im Winter …

Nachtrag: Markus, der Waldler, hat mich darauf hingewiesen, dass es sich bei der Eintrübung am Nachmittag um Saharastaub handelte. Und tatsächlich habe ich eine Übersichtskarte gefunden, die die Staubbedeckung Europas heute um 18 Uhr zeigt. Bayern ist inklusive der Alpen voll mit dabei …

saharastaub