Dann lieber in die Arbeit

Das sind die Tage, an denen es outdoor nicht unbedingt schön ist. Neblig, kalt, nass, windig (der Ostwind geht immer noch, das Tief ist wohl hoch über uns unbemerkt hinweggezogen) und Tauwetter. Gerade so über Null Grad, der Schnee in der Stadt ist sulzig, nass, pappig, draußen auf den freien Flächen noch etwas griffiger, gut zu fahren, wenn auch hier und da noch eisig und glatt.

Mit den Spikes kein Problem, sie greifen und halten die Spur, nur auf dem braunen zusammengeschobenen Salzmatsch, da hilft gar nichts mehr, ausser den Lenker festhalten und durch.

Die Sicht war heute sehr begrenzt, auf den Bildern, die ich auf der Fahrt in die Arbeit gemacht habe, gut zu sehen. Na ja, vieles ist gar nicht zu sehen, wenn man es genau nimmt. Ich hatte aufgrund des Windes die Hoffnung, dass es irgendwann im Lauf des Tages aufmachen wird, aber bis auf ca. fünf Minuten am späten Nachmittag, wo sich über der Innenstadt ein kleiner Fleck blauer Himmel zeigte, blieb es doch neblig und je weiter man nach Osten kam, desto dichter wurde die Suppe.

Am Abend dann noch eine ausgedehnte Heimfahrt. Dunkel ist dunkel. Da ist der Nebel egal, er ist nur in Mikroteilchen im Scheinwerferlicht zu sehen. Die Fischtreppe am Pfaffensteiner Wehr sieht aus wie eine Lavarinne, in der sich langsam die zähe Flüssigkeit zu Tal wälzt, immer wieder ein schöner Anblick durch die lange Belichtung. Und passend fand ich heute das Graffiti, das in den trüben, grauen Tag mit seinen überwiegend weißen Flächen ein bisschen Farbe und brachte und dazu noch so etwas wie gute Laune vermittelte …

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