Dünnes Eis, etwas Sonne und gefrorene Schneepisten am Abend

Die Frühtemperaturen im einstelligen Minusbereich, neblig trüb mit einem kurzen Moment Sonne am Donausüdarm, Höhe Königliche Villa, dünnes, brechendes Eis im unteren Schleusenvorhafen und Westhafen, die Möwen saßen auf den großen Eisschollen und warteten auf herabfallendes Futter beim Entladen der Schiffe.

Für durchgehende, tragende Eisflächen ist es noch nicht lange genug kalt gewesen, auf dem Fluss gibt es Eisbildung sowieso nur in den Stillwasserbereichen der Schleusen und Häfen, dort wo keine Schiffe durchfahren. Die dünne Eisschicht der Nacht wird vom ersten Schiff gebrochen, die einzelnen Schollen werden über- und untereinander geschoben und können bei längerer Eiszeit zu dicken Eisplatten zusammen gefrieren, das ist dann die Zeit der Eisbrecher, die üblicherweise eher am Main-Donau-Kanal unterwegs sind.

Am Abend ging es nach dem Stammtisch von Wenzenbach zurück auf dem Falkensteinradweg und auf den Donauuferwegen bis raus an die Fähre in Gr0ßprüfening durchgehend auf einer gefrorenen, festgefahrenen und teils eisigen Schneefläche.

Helles Licht vom Scheinwerfer auf dem Weiß der Wege und Felder und lautloses Dahingleiten über den Schnee, unterbrochen vom harten Kratzen der Spikes auf den eisigen Abschnitten … so macht das Rad fahren auch bei den tiefen Temperaturen Spaß.

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