Sonne, Rauhreif, Kälte und beim alten Papst war auch keiner daheim

Herrlicher Rauhreif heute!

Der Nebel der vergangenen Nacht fror an Bäume, Sträucher und Zäune, vor dem strahlend blauen Himmel ein wunderbarer Kontrast, ganz standesgemäß weiß-blau, wie sich das hier in Bayern gehört …

Kalt war es, die Sonne war dann am Nachmittag weg, Wolken bedeckten den Himmel, wenigstens der übliche Nebel blieb aus. Die Kälte von gestern steckte mir noch in den Knochen, deswegen begnügte ich mich heute mit einer kürzeren Runde, die mich am Rückweg über Pentling führte. Vom Donautal hoch auf die Höhen bringt Wärme in den Körper, das war die Intention auch heute. Langsam und stetig bergauf, langsam im Schnee wieder bergab durch den Wald, möglichst wenig Fahrtwind, der schneidend kalt ist und den Körper unnötig belastet.

Durch das Joseph-Ratzinger-Gangl ging es runter zum ehemaligen Wohnhaus des alten Papstes Benedikt XVI. Unscheinbar das Haus, wie er war und immer noch ist. Erst kürzlich war er wieder einmal im Fernsehen zu sehen, scheint im noch immer gesundheitlich gut zu gehen bei den Römern. Heute hätte es ihm hier in seiner alten Heimat sicher auch gefallen!

Das Haus ist unbewohnt, lediglich Verwalter kümmern sich darum, sein Bruder, der ehemalige Domkapellmeister, lebt in einem Stift hier in Regensburg.

Ein paar Eindrücke von unterwegs. Sonne, Rauhreif, angefrorene Bäume, Zäune, Knospen, ein vereister Bachlauf, das Fette vor dem Fernsehturm und zum Ende hin total fertig auf einer kalten Schneefläche liegend.

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