Halb so wild

Den Wetterprognosen nach hätte es heute Frost und starken Schneefall geben sollen … von wegen! Mit knapp über null Grad und am Vormittag mit starkem Wind und ein paar Flocken ab und zu lag die Prognose etwas daneben.

An der Donau entlang ging es raus bis zur Walhalla, vorbei an der Regenmündung (der Schiffsname war auch eine Täuschung, denn statt eines Rosengartens sah ich nur gestapelte Container an Bord) und über den Westhafen, wo die Möwen wohl auch auf den Schnee warteten und einmütig und sehnsüchtig Richtung Westen sahen. Etwas scheuer waren die Rehe draußen auf dem Feld bei Sarching, misstrauisch schauten sie in meine Richtung und als ich mich wieder aufs Rad setzte, verschwanden sie im schnellen Galopp in einer Buschgruppe am Ende der Freifläche.

Oben an der Walhalla heftiger Wind, nur an der Ostseite war es einigermaßen auszuhalten und das Rad konnte aufrecht stehen bleiben. Die Aussicht war gut, aber wenig Farbe bei diesem Wetter unten im Donautal. Imposant die hohen Säulen im Vergleich zum kleinen Fetten, das da ganz unscheinbar im langen Säulengang herumsteht.

Das Tor zum Licht ist eindeutig da oben, ich konnte es fotografisch festhalten – falls es jemand suchen sollte!

Am Abend auf der Heimfahrt dann der Schnee im dichten Gestöber, sehr nass noch, dort wo man stand, hatte man gleich dicke Schneebrocken unter den Schuhen. Aber es wurde wenigstens etwas weiß und die Wege und Nebenstraßen waren unbefahren und es machte viel Spaß, dort die fette Reifenspur in den frischen Schnee zu ziehen.

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