1/2 Haxe … wie bitte?

Nur weil das Liegerad vorne eine Einarmgabel hat, muss man es nicht gleich vor der Wirtschaft so deutlich auf eine Stelltafel schreiben … 1/2 Haxe … stimmt zwar, aber muss so direkt sein?

In dichtem Nebel ging es raus ins Donautal, mit 5 °C ziemlich frisch. Doch schon bei Sinzing erste Sonnenstrahlen durch den Nebel und durch den Wald und bald war es schön sonnig und wurde immer wärmer.

In Kapfelberg auf dem Altwasser noch immer eine Eisdecke, die allerdings am Ufer schon wässrig war und sicher keinen Menschen mehr tragen würde. Die Wasservögel watschelten noch darauf herum.

Es war eine gemütliche Runde mit dem Fully, einfach entspannt und die Gegend genießend durchs Donautal. Rauf bis Kelheim und wieder zurück bis Regensburg, mit ein paar Abstechern rauf in die Hügel, die das Tagl säumen.

Ich begegnete heute sicher mehr als 50 Rennradfahrern, die bei den 10 °C, die es dann ab Mittag hatte, auch ihren Spaß auf dem Rad hatten.

Eine schöne, teils sonnige Tour mit einem halben Haxen …

Auf der Titelseite…

Mein Teamkollege in der Winterpokalmannschaft … freut mich ganz besonders, dass er als harter Ganzjahresfahrer (täglich fast 70 km, 350 hm, hoher Offroadanteil, im Herbst und Winter schwer zu fahren) auch mal in der Presse erscheint.

Chapeau und Glückwunsch!

WaldlerBlog

…des Wenzenbacher Amtsblattes Januar 2016 ist doch tatsächlich ein Foto von mir verwendet worden. Ein Freund aus Wenzenbach, der weiß, dass der Falkensteinradweg mein täglicher Arbeitsweg ist, hat mich darauf hingewiesen. Ich kann mich schwach erinnern, dass ich mal einen Mann dort gesehen habe, der mit seiner Kamera in meine Richtung geknipst hat. Und so sieht das aus:

amtsblatt

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Stadt-Land-Fluss-Runde

Sonne seit den frühen Morgenstunden, mit 5 °C noch etwas frisch, windig, aber es sollte ein schöner Winter- oder fast schon Frühlingstag werden.

Es ging auf allen möglichen Wegen und Straßen an der Donau entlang, vom Stadtwesten über die Regenmündung bis runter nach Donaustauf und dann noch zurück in die Altstadt, bevor es nochmal rüber ging zur Nibelungenbrücke und nach Stadtamhof. Zurück dann mit leerem Smartphone, mit dem ich heute auch die Fotos gemacht habe, über die Walba und Pentling. Den Sonnenuntergang oben in Pentling mit Blick ins Donautal konnte ich leider nicht mehr festhalten, das Akkumanagement war heute etwas daneben …

Ein paar Eindrücke von dieser entspannten Stadtrundfahrt. Fluss, Polizeiboot, große Schiffe, Schatten, Ufer, alte Anker und Schiffsschrauben, Blick auf die Altstadt und was so alles zu sehen ist auf so einer Runde.

Stadtansichten an einem milden Wintertag

Ein weiterer ungewöhnlich warmer Wintertag, der noch mit Glätte im Stadtsüden bei Temperaturen um den Gefrierpunkt begonnen hat. Es war auch den ganzen Tag bewölkt, lediglich durch schleierartige Wolken konnte man die Sonne erahnen. Aber es war mit bis zu 7 °C viel zu warm für einen Tag Ende Januar.

Aber sehr angenehm zum Radfahren. Die Offroad-Wege waren zwar verschlammt und nicht schön zu fahren, aber der Rest trocknete gut ab durch den nach wie vor aus Ost wehenden Wind.

Heute ging es an der Donau entlang durch die Stadt, über den Brandner Kanal am Hotel Sorat vorbei unter der Steinernen Brücke durch zum Mühlschuß und dann weiter zum Westhafen, wo mit dem großen Hafenkran gerade ein Gütermotorschiff entladen wurde. Elegant schwang die große Schaufel zwischen Laderaum und Lagerfläche hin und her, auch eine Kunst, dieses Teil so zielgenau und schnell zu steuern.

Am Abend dann wieder durch die Altstadt zurück und noch ein Blick von der Steinernen Brücke über den Donaunordarm auf Stadtamhof. Am Mittag ging der Blick ja über den Donausüdarm auf die Altstadt.

Immer wieder beeindruckend diese alte und sehenswerte Stadt … schön, hier leben zu dürfen.

Das war dringend nötig

Schon seit zwei Tagen erzählen die Wetterjungs von Sonne, Tauwetter, Temperaturen bis 14 °C. Irgendwo in Bayern vielleicht oder bei den West- und Norddeutschen.

Jedenfalls hatten wir nichts als Nebel, Nieselregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt. Auch heute früh noch. Ich hatte keine Lust, da irgendein Foto zu machen, dunkel war es auch noch. Die Hoffnung auf etwas Sonne heute kam langsam am Mittag auf, als sich der Nebel im Stadtosten etwas lichtete und dann ganz plötzlich komplett auflöste.

Sonne!

Und was das für ein schöner Nachmittag wurde. Dort, wo die Sonne anstand, war es ordentlich warm, der Schnee nur noch auf zusammen geschobenen Haufen vorhanden, die Straßen und teils schon die unbefestigten Wege trockneten ab.

Und dann ein schöner Sonnenuntergang in der Altstadt, aus zwei Blickwinkeln aufgenommen. Ansonsten ein paar Eindrücke von unterwegs mit Sonne und Schatten, mit Schneeresten und ein paar Möwen, die gegen den Ostwind auf einem Laternenpfahl saßen und nur hin und wieder die Köpfe Richtung Sonne drehten.

Ein perfekter Nachmittag.

Ende der Eiszeit und Streusalz en masse

Nun ist es erstmal vorbei mit dem Winter und dem schönen Schnee. Hart war es zu fahren in den letzten Tagen, aber es war zu fahren und hat viel Spaß gemacht auf der weißen, gefrorenen Unterlage und bei teils schönem Wetter.

Die Plustemperaturen lassen den Schnee dahinschmelzen, doch durch den gefrorenen Boden befindet sich unter dem Schnee und Schmelzwasser noch eine Eisschicht, die das Fahren auch mit dem Fatbike extrem schwierig macht. Man kann die Spur kaum halten, das Rad fährt irgendwo hin, mit den Spikes stürzt man zwar nicht,  da sie auf dem Eis gut herhalten, aber Spaß macht das nicht mehr. Gut dass die Straßen komplett frei sind und immer eine Ausweichstrecke zur Verfügung steht.

Andreas aus Wald hat berichtet, dass er heute früh nach einem Sturz auf dem unfahrbaren Falkensteinradweg die Straße genommen hat. Das kam bisher wohl überhaupt nicht vor, wenn ich mich recht erinnere. Hoffentlich wird es jetzt dann richtig warm, die Wetterjungs reden ja von bis zu 14 °C, damit die Offroad-Wege wieder befahrbar werden.

Heute auch noch dichter Nebel den ganzen Tag, dazu Nieselregen vom Feinsten.

Na ja, im neuen Salzstadel (der historische steht ja an der Steinernen Brücke und diente im Mittelalter als Lagerstätte für das wertvolle Salz) im Westhafen lagert noch genügend Streusalz für die nächste Eiszeit. Noch vor sechs Wochen war die Halle komplett voll, unvorstellbar, was da in der letzten Zeit an Salz auf die Straßen gestreut wurde.

Und der Dom St. Peter mit seinen zwei Türmen war gerade noch so zu sehen, wenn man direkt darunter stand. Von der Donau aus sah man den Dom und die Altstadt wegen des Nebels gar nicht. Auf dem Steg an der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke sah man nicht mal das andere Ufer.

Der Eisbär, der es sich in einem warmen Schaufenster in einer Apotheke in der Maxstraße gemütlich gemacht hat, war erstaunt und neugierig zugleich, hat er doch noch nie in seinem Leben ein Fatbike gesehen …

Dann lieber in die Arbeit

Das sind die Tage, an denen es outdoor nicht unbedingt schön ist. Neblig, kalt, nass, windig (der Ostwind geht immer noch, das Tief ist wohl hoch über uns unbemerkt hinweggezogen) und Tauwetter. Gerade so über Null Grad, der Schnee in der Stadt ist sulzig, nass, pappig, draußen auf den freien Flächen noch etwas griffiger, gut zu fahren, wenn auch hier und da noch eisig und glatt.

Mit den Spikes kein Problem, sie greifen und halten die Spur, nur auf dem braunen zusammengeschobenen Salzmatsch, da hilft gar nichts mehr, ausser den Lenker festhalten und durch.

Die Sicht war heute sehr begrenzt, auf den Bildern, die ich auf der Fahrt in die Arbeit gemacht habe, gut zu sehen. Na ja, vieles ist gar nicht zu sehen, wenn man es genau nimmt. Ich hatte aufgrund des Windes die Hoffnung, dass es irgendwann im Lauf des Tages aufmachen wird, aber bis auf ca. fünf Minuten am späten Nachmittag, wo sich über der Innenstadt ein kleiner Fleck blauer Himmel zeigte, blieb es doch neblig und je weiter man nach Osten kam, desto dichter wurde die Suppe.

Am Abend dann noch eine ausgedehnte Heimfahrt. Dunkel ist dunkel. Da ist der Nebel egal, er ist nur in Mikroteilchen im Scheinwerferlicht zu sehen. Die Fischtreppe am Pfaffensteiner Wehr sieht aus wie eine Lavarinne, in der sich langsam die zähe Flüssigkeit zu Tal wälzt, immer wieder ein schöner Anblick durch die lange Belichtung. Und passend fand ich heute das Graffiti, das in den trüben, grauen Tag mit seinen überwiegend weißen Flächen ein bisschen Farbe und brachte und dazu noch so etwas wie gute Laune vermittelte …