Einfach nicht zu sehen, der Nikolaus

Gibt’s Nikolausnebel? Also vom Nikolaus bestellter Nebel, damit er sich auf die faule Haut legen kann? Ja, das muss es wohl gewesen sein …

Schon in der Früh dichter Nebel, Radfahren nicht gerade angesagt, sollte ja wie gestern gegen MIttag wieder sonnig werden. Richtung Bayerischer Wald war es schon sonnig, das Satellitenbild zeigte nur im Donautal Nebel an. Am Mittag dann die Nachricht von Andreas, dass es Richtung Wald/Falkenstein schon sonnig ist. Also raus und die Donau rauf Richtung Kelheim, vielleicht dort eine schöne Aussicht von der Befreiungshalle herunter, mal schauen.

Doch weit und breit keine Sonne. Immer wieder auf den Anhöhen etwas mehr Licht. Also den nächsten Waldweg hoch, so hoch wie es eben ging und raus auf die Hochebene, sofern vorhanden. Doch keine Sonne, nirgends. 2 °C und leichter Wind, doch der Nebel blieb hartnäckig. Kurz vor Kapfelberg dann der erste Lichtblick, aber die Sonne schaffte es nicht.

Im Zurückschauen sah ich Sonne bei Matting, also retour und den Rosengarten hoch quer durch den Buchenwald, über glitschiges Laub und nasse Äste, kein besonderes Vergnügen und oben feststellend, dass es umsonst war. Auf dem Rückweg von Kelheim am rechten Donauufer ging es Richtung Hausen weg, da ich dort sowas wie blauen Himmel sah. Und oben angekommen dann tatsächlich ein Stück blauer Himmel über einem Senffeld mit einem schönen Ausblick auf einen Jägerstand und den Waldrand, der aber schon wieder im Nebel verschwand. Auch unten in Bad Abbach verschwand die Kirchturmspitze im Nebel, der Turm der Burg war gar nicht zu erkennen.

Na ja, und dann wieder Nebel die Donau rein bis in die Stadt, immer dichter werdend und die Autobahnbrücke bei Sinzing nahezu ins NIchts leitend. Wenigstens zwei Ruderer und ein Gütermotorschiff mit einem Schubleichter leisteten mir Gesellschaft. Sonst war niemand unterwegs, kein Wunder, wenn der Nikolaus auch keine Lust hatte und sich im dichten Nebel einen schönen Tag machte, unbeobachtet und alleine die ganzen Süßigkeiten futternd … gut, dass ich schon so alt bin und mir die Süßigkeiten am Abend auf dem Weihnachtsmarkt in Abensberg selber kaufen konnte.

So war das heute ein ständiges Rauf und Runter vom Donautal auf die Anhöhen und es sind 970 Höhenmeter in dreieinhalb Stunden zusammengekommen. Danke Nikolaus, dass ich wenigstens die Sonne einmal gesehen habe – bei der Kraxelei!

Ein Kommentar zu „Einfach nicht zu sehen, der Nikolaus

  1. Auch ohne Sonne – oder gerade deswegen? – fantastische Aufnahmen! Die Autobahnbrücke finde ich Klasse! Erinnert mich an Fotos von der Golden Gate Bridge, wie sie im Nebel der Bucht von San Francisco verschwindet…

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