Mein Blog 2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 31.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 11 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Vor dem Eisregen und Jahresrückblick 2015

Das Jahr ging gut zu Ende, mit etwas Glück auch vor dem beginnenden Eisregen hier in der Region. Mit -5 °C heute früh und immer noch bis zu -3 °C am frühen Nachmittag in den Höhenlagen begann es draußen in Bad Abbach zu regnen. Ich kehrte schleunigst um, denn der Boden war gefroren, der Regen fror einfach so fest.

Jahreskilometer kann ich keine angeben, da ich sie nicht aufschrebe. Ich habe das persönliche Ziel, im Schnitt jeden Tag des Jahres 3 Stunden mit dem Rad unterwegs zu sein, denn ich denke, dass Rad fahren eine Bewegungsart ist, die ich lange ohne gesundheitliche Probleme ausführen kann.

Mit den bisher erreichten 180 Stunden im Winterpokal 2015/16 (andere sportliche Aktivitäten, die vor allem im Dienst fast täglich anfallen, trage ich nicht ein, da sie mit Rad fahren nichts zu tun haben) liege ich damit genau im Schnitt, auf die zwei Wintermonate gerechnet. Im Jahresschnitt liege ich sogar etwas darüber, obwohl Urlaub ohne Rad und diverse Ruhetage, allein im Winterpokal 2015/16 waren es schon neun, mit enthalten sind.

Gleichmäßige, altersangepasste Leistung auf dem Rad macht dies ohne gesundheitlich negative Folgen möglich, dort, wo ich mich dann mal nicht beherrschen kann, merke ich es von Jahr zu Jahr deutlicher, dass die notwendigen Erholungsphasen einfach länger werden und der Körper mehr Zeit zur Regeneration benötigt.

Ein schönes Radljahr geht damit zu Ende, es gab viele schöne Momente und Touren mit den Burschen aus der Region, nächstes Jahr, so Gott will, gerne wieder!

Mit dieser frostigen Runde geht das Radljahr 2015 zu Ende! Na dann, kommt alle gut rein in das neue Jahr und bis dann …

Sonne im Süden oder „Chill‘ mal, Alter“

Ja, den Satz „Chill‘ mal, Alter“, den kenne ich aus diversen Unterhaltungen mit meinen fast erwachsenen Kindern, wenn die Meinungen mal nicht so konform sind … doch heute musste ich nicht chillen, das übernahm der eiskalte und böige Ostwind durch den Windchilleffekt mit bis zu 30 km/h und ließ die Temperaturen, die zwischen 0 und 3 °C lagen, doch erheblich kühler auf mich wirken, gefühlt im Minusbereich.

Bei Nebel und bedecktem Himmel mit dunklen Wolkenfetzen unter dem Grau ging es am späten Vormittag raus, das Donautal bis Bad Abbach und dann über die Hügel kreuz und quer durch den südlichen Landkreis, bis mich die Kälte nach zweieinhalb Stunden in die an der B8 bei Geisling liegende Bäckerei mit Café trieb, wo ich einen Snack nahm und etwas Wärme.

Ich überlegte, ob ich weiter gegen den eisigen Wind gen Osten Richtung Straubing fahren sollte, hatte aber nicht so Lust und fasste den Entschluss, wieder zurück zu fahren. Und schon beim Rausgehen sah ich es! Im Süden riss die Wolkendecke auf, der Nebel schien der Sonne zu weichen. Also los Richtung Süden …

Schon nach fünfzehn Minuten fuhr ich in strahlendem Sonnenschein durch den Gäuboden immer weiter Richtung Süden, bis ich an die Nebel-Sonnengrenze kam. Vom hellen Tag fuhr man in düstere und nasse Dämmerung, ein beeindruckendes Schauspiel. An dieser Hell-Dunkel-Sonne-Nebel-Grenze fuhr ich dann immer gen Westen, mal in der Sonne, mal im Nebel, bis ich kurz vor Bad Abbach wieder ganz in den Nebel eintauchte, da die Sonne zu tief stand, um über die Nebelbank noch drüber zu scheinen.

Schöne Eindrücke, die ich versuchte, im Bild festzuhalten, mal grau und trüb, mal hell und farbig, nicht immer perfekt, aber ich denke doch, die besondere Stimmung des heutigen Tages zeigend.

So kam ich heute dann trotz Kälte und Wind, trotz Nebel und dank der Sonne auf fast sechs Stunden, die ich draußen auf und neben dem Rad verbrachte. Reine Fahrzeit waren es fünf Stunden und fünfunddreißig Minuten, die ersten zweieinhalb Stunden fast zum Aufgeben, der Rest als schöne Belohnung, doch durchgehalten zu haben.

Wiedereinstieg nach den stillen Tagen

Es muss ja wieder weitergehen nach der langen Weihnachtspause, damit die überschüssigen Kalorien verbrannt werden und die alten Knochen nicht zum Rosten anfangen …

Wie gewohnt gab es Nebel bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, erst am Nachmittag wurde es mit bis zu 4 °C etwas wärmer. Die Welt war grau und die Sicht begrenzt, schemenhaft sah ich in der Ferne Bäume und Kirchtürme auftauchen, von den Höhen des Bayerischen Waldes sah ich gar nichts.

Es ging kreuz und quer durch den südlichen Landkreis, von Regensburg bis Bad Abbach, Thalmassing, Dünzling, Moosham, Taimering bis Geisling. Dort in der Bäckerei ein kurzer Snack, ein Smalltalk mit den Verkäuferinnen und einem Rennradfahrer, dann ging es kreuz und quer wieder zurück.

Wenig bis gar nicht befahrene Straßen, die Eindrücke sind auf den Fotos (heute leider nur mit dem Smartphone, da ich die Speicherkarte nicht in der Kamera hatte, die ich dabei hatte) zu erkennen … grau, wenig Verkehr, die Bäume am Straßenrand waren die einzigen Highlights auf der fünfstündigen Rundfahrt.

Und dann noch zwei Wasserfahrzeuge, ein ca. 180 Meter langer Schubverband und die Fähre Matting, die zwei landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge übersetzte, die am anderen Ufer Holz abholten.

Morgen dann hoffentlich ein bisschen mehr Licht … oder vielleicht sogar Sonne?

Waldler im Doppelpack

Nachdem ich heute noch faul war, hier der Radltag meiner zwei Radlfreunde … 🙂

Das Grinsen der Beiden muss man einfach ignorieren, das machen sie immer, wenn wir Flachlandbewohner Nebel und sie als Bergler Sonne haben.

 

 

WaldlerBlog

…eine gefährliche Mischung 🙂

Heute, drei Tage, bevor das Jahr 2015 zu Ende geht, haben es Andreas und ich doch noch geschafft, eine gemeinsame Jahresabschluss-Tour mit unseren Highracern hinzulegen. Bei herrlich sonnigem und mildem Wetter entschlossen wir uns, das Donautal heute nicht in unsere Planung mit einzubeziehen, da dieses wohl laut einer zuverlässigen Quelle noch von dichtem Nebel durchzogen war. Und so ging es ein Stück Falkensteinradweg runter, ehe wir Richtung Karlstein abzweigten. Von dort oben konnte man sehen, dass der Nebel sich aus dem Donautal auch ins Regental reinzog. Da es jedoch im Bereich Nittenau, unserer groben Zielrichtung wieder besser aussah, stürzten wir uns die 300 Höhenmeter hinunter nach Ramspau. Nichts gegen eine schöne lange Abfahrt, aber bei gefühlt -10°C geht der Spaß dann doch recht schnell verloren. Im Tal angekommen waren wir dann komplett von Nebel eingehüllt und überall war Reif auf den Wiesen. Schön zu Fotografieren, weniger…

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Letzte Runde vor der Weihnachtspause

Nach einer kalten Nacht und Temperaturen etwas über dem Gefrierpunkt war die Sonne schon am Morgen da und verhieß einen sonnigen Tag. Kurz vor Mittag ging es dann los, es hatte 9 °C, frischer Wind blies aus Südwest, die Sonne schien noch nicht überall ins Donautal hinein, zu tief steht sie um diese Jahreszeit auch am Mittag.

Teils noch nasse Straßen, aber entlang der Donau wenig Verkehr, heute auch keine Radfahrer, im Gegensatz zu gestern. Mit dem Bacchetta CA2 ging es in flotter Fahrt über die Hügel und durch manche Dörfer, in denen ich noch nicht war, bis nach Neustadt/Donau, über Bad Abbach und Kelheim. In Abensberg ein kurzer Abstecher zum Hundertwasserturm und zum Kunsthaus, der dort stattfindende Weihnachtsmarkt hatte aber schon geschlossen.

Auf einer meiner Lieblingsstrecken ging es in sanften Wellen zurück ins Donautal und dann über die Hügel rüber ins Tal der Schwarzen Laber und wieder retour bis Kapfelberg. Kein Hügel wurde heute ausgelassen, die Temperatur mit immer um die 8 °C war angenehm fürs Fahren ohne zu schwitzen und doch zügig vorwärts zu kommen.

Mit einbrechender Dunkelheit ging es dann von Bad Abbach wieder hinein in die Stadt, wo der Verkehr am Zusammenbrechen war und gestresste Autofahrer aufblendeten, hupten und schimpften, wenn es nicht gleich weiter ging.

Wie entspannt, wenn auch fordernd, da diese Fahrt mit dem Bacchetta CA2 doch war einen Tag vor dem Heiligen Abend.

Und jetzt sind sie verräumt die Räder und stehen still bis nach den Feiertagen …

Drei Räder – oder doch Dreiräder?

SONNE!

Bis Mittag noch Regen, dann aber kam die Sonne mit Macht durch die dünnen Schleierwolken und trieb das Thermometer auf stattliche 10 °C, in der Sonne war es noch wärmer, wie im Frühling.

Ein frischer Wind blies das Donautal rauf von Bad Abbach, gut, dass ich das flache Trike dabei hatte, die anderen Radfahrer kämpften ganz schön gegen den Wind an. Bei einem Fotostopp bei Oberndorf kam dann noch einer mit drei Rädern daher und schon standen da zwei Dreiräder auf dem abgesetzten Radweg, sehr zum Staunen der vorbeifahrenden Radler.

Ein nagelneues Strada Carbon mit allem Komfort! Bis auf die Anzahl der Räder und die Tatsache, dass man in so einem Velomobil auch wie mit einem Trike mit den Füßen nach vorne sitzt und treten muss, haben die beiden Fahrzeuge nicht viel gemeinsam. Gut, beide voll gefedert, aber sehr unterschiedliche Systeme. Das vollverkleidete Dreirad für Wetter aller Art, Kälte macht nichts, warme Temperaturen eher und für Speed, da der Windwiderstand erheblich geringer ist als bei einem offenen Trike.

Da hat er heute ganz schön geschwitzt, der Rainer, der da aus der Hülle gekrochen ist. Bei solchen Temperaturen fährt man in so einem Velomobil mit der kurzen Radhose und einem dünnen Radtrikot. Na ja, der kühlende Fahrtwind fehlt eben.

Wir fuhren getrennt weiter, ich genoß die Sonne an diesem Nachmittag in vollen Zügen und fuhr gemütlich über einsame Straßen und Hügel und dann an der Donau entlang in einen schönen Sonnenuntergang hinein.

Ein perfekter Radltag …