Wieder den ganzen Tag Regen

Das Tiefdruckgebiet hält uns Ostbayern fest im Griff … den ganzen Tag Regen. Immerhin 8 °C, was nicht unangenehm ist, wenn man sich trotz der langsam durch die Kleidung kriechenden Nässe warm hält.

Hin- und Rückweg zur Arbeit im Dauerregen, insgesamt zweieinhalb Stunden, aber heute überwiegend auf befestigten Wegen und Straßen, die Donaulände mit dem kurzen unbefestigten Wegstück ausgenommen.

Ein paar nasse Eindrücke von unterwegs, von der Donaulände unterhalb der Nibelungenbrücke mit dem Graureiher, der da immer steht, dem Fahrgastkabinenschiff „Switzerland“, das Touristen nach Regensburg brachte, die sich sicher den Aufenthalt auch etwas anders vorgestellt hatten.

Am Abend dann in der Dunkelheit immer dem Lichtkegel nach Richtung Heimat, mit einer Mischung aus Sprühregen und Regen mit starkem Wind, teils heftigen Böen. Die Stimmung an der Historischen Wurstkuchl unten an der Steinernen Brücke musste unbedingt im Bild festgehalten werden.

Ein nasser, aber doch schöner Tag auf dem Rad geht zu Ende …

Der Schiffsname sagt alles

Regen, Regen, Regen … welche ein Zufall, dass das Gütermotorschiff mit dem Namen °Aquaplan“ an diesem Tag im Oberwasser der Schleuse Regensburg lag.

Es regnete bis auf kurze Unterbrechungen den ganzen Tag, egal also, wann raus mit dem Rad, nass war es in jedem Fall. Und mit 3 °C und frischem Westwind auch ziemlich kühl. Aber Hauptsache in den Klamotten ist es warm, wenn die auch nach kurzer Zeit erst außen, dann zunehmend auch innen nass sind. Das geht recht gut, zumindest für 2 bis 3 Stunden. So auch heute.

Die Wege waren stark mit Pfützen bedeckt und teils sehr schlammig, aber es macht einfach mehr Spaß abseits der geteerten Straßen zu fahren. Das Rad kann man mit dem Hochdruckreiniger wieder säubern, die Klamotten waschen.

Ein paar nasse Eindrücke von unterwegs, die Bilder sprechen für sich. Die Biber haben wieder Hochsaison, wenn ich die Bäume entlang der Donau anschaue. Insbesondere rein Richtung Pfaffensteiner Wehr und am Donaunordarm. Manchmal ist eben der Biber schneller als der Mensch, der angefallene Bäume zwar mit Farbe markiert, aber eben noch nicht abgeschnitten hat.

Eine trotz Nässe schöne Fahrt entlang der Donau.

Ein fantastisches Schauspiel

Es war ein ganz besonderer Tag. Früh hatte es Nebel, mit -2 °C war es kalt unter der Nebeldecke, Sonne war für die Höhenlagen des Bayerischen Waldes angekündigt, also warm anziehen auf dem Rad.

Das Garmin Edge 810 zeigte bis -3,7 °C an, da darf man aber getrost zwei Grad abziehen, so genau misst das GPS die Temperatur nicht. Aber kalt blieb es trotzdem.

Im Stadtwesten und Stadtgebiet (Blick auf den Grieser Steg im Nebel, auf einen Hafenkran im Westhafen und über den Steg der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke) Nebel, tristes Grau bestimmte die Aussicht.

Doch dann ganz unvermittelt kurz unterhalb des Westhafens ein Lichtblick am Himmel, schaute nach Sonne aus. Und tatsächlich gab es einen lang andauernden Kampf zwischen Sonne und Nebel, ein fantastisches Schauspiel an der Brücke des Odessarings über die Donau.

Schwabelweis lag in der Sonne, am gegenüberliegenden Ufer wechselnden sich Sonne und Nebel im Minutentakt ab, hell und dunkel wurde es abwechselnd, eine mystische Stimmung lag über den Feldern entlang der Schwabelweiser Hinterstellung. Im Osthafen dann den ganzen Vormittag Sonnenschein, am Odessaring Nebel.

Auch am Nachmittag nur draußen am Osthafen bis über den Odessaring Sonne, ab dem Westhafen wieder Nebel und nur ab und zu eine matte Sonnenscheibe am nebligen Himmel. Es kostete etwas Mühe und ein paar Sprints, den Platz zu finden, um die nur kurz auftauchende Sonne zwischen den Türmen des Doms zu erwischen. Am Grieser Steg gelang es mir dann endlich.

Und nach Einbruch der Dunkelheit noch eine mit Weihnachtslichtern und sich im Regen spiegelnde Dachterasse, passend zum anstehenden Advent.

Im Dunkeln nach Hause

Wie immer nach der Spätschicht ging es im Dunkeln nach Hause, heute allerdings ohne Regen. Sogar der Mond schaute Höhe Osthafen hinter ein paar Wolken vor, die Bewölkung nahm dann aber schnell zu und schon auf der Brücke des Odessarings über die Donau bei Schwabelweis war er nicht mehr zu sehen.

Dafür aber die hell erleuchtete Kirche, die sich heute im bewegten Wasser nicht so schön spiegelte. Ein paar Aufnahmen von der Straße, dem Radweg, den Lichtern und dem Bikelicht auf der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke.

An der Donaulände lag die Savor, deren Namen das Bikelicht anstrahlte, die Kristallkönigin lavierte kurz unterhalb zu Tal, eine Abendveranstaltung mit Gästen an Bord.

In der Innenstadt reges Treiben, ein Nikolaus mit Hund machte Musik, Livemusik auch im Spitalgarten, der weihnachtlich geschmückt und erleuchtet war.

Weiter im Westen am Donauuferweg war es dann nur noch dunkel, wenig Motive zum Fotografieren …

Mit 1 °C war es gefühlt nicht so kalt wie die letzten Tage, es war trocken und die Luft ruhig, kein Wind.

Gedenkfahrt für einen verstorbenen Freund

Zwei Jahre ist es heute her, dass ein Freund, mit dem ich ein paar Jahre in der Winterpokalmannschaft zusammen gefahren bin, plötzlich und unerwartet verstorben ist. Viel zu jung, viel zu früh …

Leider hatte ich heute aufgrund einer nicht verschiebbaren Dienstreise keine Möglichkeit, eine Gedenkfahrt für ihn zu unternehmen, wie im letzten Jahr, als ich ihm zu Ehren am 25. November 200 km mit dem Liegerad gefahren bin.

So bin ich wenigstens am Abend für zwei Stunden raus in die Dunkelheit und bin bei Schneeregen, kaltem Ostwind und 0 °C gefahren, da ich weiß, dass er sich nicht geziert hätte, da mitzufahren.

Einen Eintrag im Liegeradforum möchte ich dazu auch verlinken, den ich für ihn heute noch verfasst habe: http://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/2-todestag-von-iqual-joachim-jannsen.43705/#post-691678

Eine nasse und kühle Angelegenheit heute, ein paar Eindrücke von der Wehrbrücke Pfaffenstein mit Blick auf die Autobahn, ein Krankenwagen brachte noch etwas Blau mit ins Bild, von der Nibelungenbrücke in beide Richtungen und von der Donaulände, wo gerade ein Fahrgastkabinenschiff ablegte und mit dem Suchscheinwerfer die Mauer der Königlichen Villa anstrahlte. Dieses Selfie konnte ich nicht einfach ignorieren …

Kalt und sonnig an der Walhalla

Wieder ein kalter Tag. Schon früh um halb sechs bei der Fahrt in die Arbeit an der Grenze zum Frieren der von gestern übrig gebliebenen Schnee- und Wasserreste, tagsüber bei hin und wieder Sonnenschein dann doch 3 °C, am Nachmittag bei der Heimfahrt immer noch, die Sonne aber machte sich rar.

Nur draußen an der Walhalla ein paar Wolkenlücken, runter bis Geisling dann eher bewölkt, auf dem Rückweg nur selten Sonne. Erst beim Reinfahren in die Stadt wieder ein bisschen Sonne mit einem Sonnenuntergang, der aber nur durch die kräftigen Farben glänzte, da ein Wolkenschleier das Schauspiel etwas überdeckte und ich auch keine freie Sicht hatte.

Auf der Steinernen Brücke erwischte ich den Sonnenuntergang gerade nicht mehr, schade, wäre ein schöner orangener Ball über den Dächern der Altstadt gewesen. Es ging dann noch raus bis Matting, am Rückweg ein verschleierter Mond (mit der Nikon hätte ich auch ein brauchbares Foto machen können, die hatte ich aber heute nicht dabei), den ich mir beim Hochfahren nach Pentling ausgiebig anschauen konnte. Für die 150 Höhenmeter braucht man bei diesen Temperaturen doch etwas länger, schwitzen ist ja nicht so toll, da es drüben wieder rasant in die Stadt runter geht.

Eine schöne, wenn auch kalte Fahrt, die immerhin 3 Stunden und 41 Minuten dauerte … meine Kollegen würden jetzt wieder sagen, dass ich mir doch mal einen Stadtplan oder ein Navi kaufen soll, damit ich den direkten Heimweg finde.

Ein paar Eindrücke von den Donauauen draußen bei der Walhalla und vom Fluss mit einem rumänischen Gütermotorschiff, das ich von Regensburg bis zur Schleuse Geisling immer wieder sah.

Die erste richtige Winterfahrt, wenn auch ohne Schnee

Nach den vier FFFFFFFF-Tagen (FilmFestival, FeuchtFröhliche FamilienFeier, Frohes Faulenzen) ging es heute wieder aufs Rad.

Nach einer Schneefahrt am Morgen bei 0 °C und zum Glück nicht glatten Straßen und Wegen dann am Nachmittag eine ausgedehnte Heimfahrt von der Arbeit über die Jahninsel, diverse Donauuferwege bis raus nach Bad Abbach und durch die Stadt wieder heim bei 0 °C und frischem, eiskalten Wind.

3 Stunden und 6 Minuten Fahrzeit hatte ich zum Schluss, die Zehen kamen allerdings erst eine halbe Stunde später nach Hause, jetzt passt wieder alles. Der November ist also doch noch ein richtiger Wintermonat geworden.

Frau Holle darf nun auch noch ihre Arbeit machen und klotzen anstatt zu kleckern …

Hier ein paar Eindrücke von der Jahninsel, mit Blick auf Stadtamhof und auf die Altstadt.