Stadtradeln Regensburg – Tag 13 – Fatbikerunde nach Oberndorf

Eigentlich wollte ich ja nur etwas mit dem Fatbike fahren, da es am Nachmittag etwas wärmer wurde und nicht mehr regnete. Bei 15 Grad ging es raus an die Fähre Prüfening, doch Richtung Bad Abbach sah es dunkel aus am Himmel. Also rein am Ufer entlang, vorbei an der Naabmündung mit der Wallfahrtskirche Mariaort, Richtung Stadt. Doch kurz vorm Pfaffensteiner Wehr fing es auch da zu regnen an. Unter der Brücke stand das Team von Nora, die mit einem „Für das Team“ Richtung Westen losfuhr.

Ich wartete und hielt noch die Aussage „Alles Lüge“ fest, die ein Sprayer auf einem Betonsockel hinterlassen hat. Was immer er damit meinte, er hat in vielen Dingen sicher Recht!

Da es jetzt im Westen wieder heller aussah, fuhr ich den Donauradweg wieder raus zur Fähre, doch dort fing es dann auch zu regnen an. Also Regenhose und -jacke drüber, kurz das Regenradar gecheckt, aber so richtig trocken schien es nirgends zu sein. Da fuhr eine Bikerin an mir vorbei, die ich kurze Zeit später wieder einholte und aus einem kurzen Gespräch wurde eine Regen-Fahrgemeinschaft bis zur Walba. 9 Grad hatte es noch, es war lausig kalt, die nassen Hände empfindlich kalt.

An der Walba kam noch ein Local oder wie man neudeutsch sagt Guide dazu, die beiden hatten eine Tour in den Höhenzügen um Oberndorf geplant. Ich schloss mich an, wir hatten viel Spaß und auf Waldwegen und Trails eine schöne Tour zusammen. Am Wasserturm oben in Pentling dann noch eine grandiose Aussicht ins Donautal, bevor sich der Guide von uns trennte und wir wieder in die Stadt rein fuhren.

Interessant war, dass das Bike der Bikerin daheim in der Badewanne gewaschen wird. Ich stelle mir gerade vor, dass man danach sicher duschen kann, da der Sand in der Badewanne eine Rutschsicherheit garantiert und man diesen wesentlich gefährlicheren Vorgang (ohne Spaß, da passieren die meisten Kopfverletzungen) des Duschens ganz ohne empfohlenen Duschhelm durchführen kann. Spaß beiseite, wir steuerten noch die Autowaschanlage in der Kirchmeierstraße an und säuberten dort mit sanftem Strahl aus der Düse die Bikes, die wie neu aussahen.

Ein toller Nachmittag mit netten Leuten, fürs Stadtradeln hat es aber wegen der Strecke nicht allzuviel an Kilometern gebracht, nur magere 48,6 km bei zum Schluss 7 Grad und leichtem Regen … ich gelobe Besserung … wobei 1800 km in 11 Tagen sind ja auch nicht gerade wenig und Faulheit kann mir da keiner aus dem Team vorwerfen!

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