Stadtradeln Regensburg – Tag 4 – Lenting/Dietfurt

Eine Regenerationsfahrt mit Hindernissen … nach der Fahrt gestern habe ich die Sonneneinstrahlung doch stark gemerkt. Heute Nacht leicht erhöhte Temperatur, viel geschwitzt, also langsam heute. Einen Tag Pause gibt es bei den Wetteraussichten für die nächsten Tage nicht. Muss so auch gehen.

Halb elf ging es los, es war schon warm draußen. Heute war ich schlauer und setzte gleich auf die gute Kopfbedeckung des leider schon verstorbenen Pantani, der damit auch bei Höllenhitze die höchsten Pässe hinauf geflogen ist. Gefühlt ist es etwas wärmer am Kopf, aber die Sonne bleibt draußen und es ist sehr angenehm. Beim Fahren bemerkte ich dann, dass der linke Knöchel schmerzte und ich sah, dass der Übergang vom Schienbein ins Fußgelenk stark gerötet und geschwollen war. Ein Insektenstick. Super, es fühlte sich an, als hätte ich eine Eisenplatte drin, die Beweglichkeit war deutlich eingeschränkt. Aber was solls.

Über Kelheim ging es ins Altmühltal bis Riedenburg, dort entschloss ich mich wegen der schöneren Strecke für den Schambachtalradweg. Essing ist gesperrt, da hieß es mit dem Rad durch die Baustelle klettern, eine Umleitung für Radfahrer gab es nicht.

Der Schambachtalradweg ist eine alte Bahnlinie, die nach Ingolstadt führte und ab Altmannstein durchgehend geteert ist. Allerdings sind zahlreiche Durchfahrschikanen eingebaut, die ein komplettes Abbremsen und Beschleunigen erfordern und viel Kraft kosten.

In Lenting hatte es dann tatsächlich die vorhergesagten 31 Grad, durch den Wind war es aber gar nicht so schlimm. Aber nur 81 km. Ich brauchte, um heute die 800 km voll zu fahren, mindestens 186 km. Also zurück ins Altmühltal, in Altmannstein noch eine Bäckerei um diverse Getränke erleichtert, dann weiter Richtung Dietfurt. An der Sommerrodelbahn kaufte ich mir noch eine Radlerhalbe, heute liefen die Getränke einfach so durch.

Am Rückweg dann noch zwei gar nicht relaxte Abschnitte. Von Mühlbach bis Riedenburg ein 40er-Traktor mit Hänger hinter mir. 30 Meter. Und er überholte einfach nicht. In seinem Windschatten wäre es ein relaxtes Fahren gewesen. So blieb ich vorne, an den Steigungen versuchte er zweimal zu überholen, aber der Gegenverkehr hinderte ihn daran. So blieb ich vorne und fuhr, wie Stefan sagen würde: All out.

Und nochmals am Anstieg rauf nach Herrnsaal, wo ein Rennradfahrer auf mich auflief. Ich wollte nur noch nach Hause fahren. Aber wie es halt so ist. All out. Bis nach Oberndorf. Er fuhr bei 54 km/h in der Ebene neben mich, vorbei wollte er aber nicht … 😀

In Oberndorf dann ein schönes Abendessen und daheim hatte ich tatsächlich 188,5 km mit einem „entspannten“ Schnitt von 29,9 km/h auf dem GPS stehen. Und das bei den doppelten Höhenmetern der letzten Tage.

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