Es werde Licht!

Die Supernova Airstream 2 mit Akkubetrieb und angeschlossenem Rücklicht Tail Light 2 sorgt bei allen Verhältnissen für ausreichend Licht. Die drei Helligkeitsstufen sind mit einem Drucktaster einfach einstellbar, die niedrigste Stufe ist meist ausreichend und bringt eine Laufleistung von ca. 7 Stunden. Besonders ideal ist das per Stecker verbundene Rücklicht, das mit drei roten LEDs für perfekte Sichtbarkeit von hinten sorgt. Nie wieder separates Laden von Akkus, eine schöne Sache.

Lediglich die Standardhalterung ist nicht optimal, da nach dem Wiederanbringen der Airstream 2 eine neue Justierung erfolgen muss, falls man nicht zufällig die richtige Neigung trifft. Das haben andere Hersteller besser gelöst. Und man muss die Lampe zum Laden abnehmen, wenn man z. B. in der Garage keine Steckdose hat. Mit optionalem USB-Ladekabel wird die Möglichkeit des Ladens erweitert.

Stadtrunde mit Blick auf den Regensburger Dom

Nur eine morgendliche Stadtrunde bei sehr wechselhaftem Wetter um die null Grad mit Sonne, Schneeschauer, Glätte und überall läutenden Kirchenglocken, die entweder Beginn oder Ende der Sonntagsgottesdienste bekannt gaben. Heute nur ein paar schnelle Fotos mit dem Smartphone Google Nexus 4.

Ein schräger Sonnenuntergang an der Walba und nächtlicher Blick auf die Dreifaltigkeitskirche

Spät war es heute geworden mit der Nachmittagsausfahrt, denn erst mussten am Trike die „Winterreifen“ montiert werden. Die Schwalbe Kojak, profillose Reifen und sehr empfindlich gegen den gestreuten Split, runter und die Schwalbe Marathon Plus, sehr unempfindlich gegen alles, was einen Reifen plätten könnte, rauf. Mit kalten Fingern ging das in einer guten halben Stunde von statten, das Aufziehen der starren Marathon Plus hatte es in sich und sie sind ja bekannt dafür, dass sie nicht beim ersten Versuch rund aufgezogen werden können. Aber mit kurzfristigen 8 Bar zog es sie dann doch rund auf die Felge.

Deshalb auch schon auf der Rückfahrt von Bad Abbach ein sehr schräger Sonnenuntergang an der Walba, die Uferbäume drohen dort in den Fluss zu kippen, was einerseits dem Weitwinkel der Kamera, andererseits der Uferböschung geschuldet ist. Schaut jedenfalls sehr schräg aus.

Dann ging es noch die Donau runter bis kurz nach Tegernheim, am Rückweg über den Grieser Spitz mit einem abendlich-nächtlichen Blick auf die Dreifaltigkeitskirche am Dreifaltigkeitsberg mit dem Liegeplatz am Regen im Vordergrund.

Sehr kalt war es heute, auf dem Trike sind die Füße besonders empfindlich, da sie sehr hoch positioniert sind und das Blut eher raus als rein läuft. Da hilft nur ab und zu aufstehen und ein paar Schritte laufen, dann geht es wieder für eine Stunde. Die -3 Grad und ein frischer Nordostwind ergaben ein Kältegefühl, das weit unter der gemessenen Temperatur liegt. Aber laut Wetterbericht sollen wir ja den Tiefpunkt bereits überschritten haben. Ich hoffe, die Jungs haben Recht …

Eiskalter Nordostwind an der Burgruine Donaustauf

Bei -3 Grad und gegen den eisigen Nordostwind (in Böen bis 40 km/h) ging es raus Richtung Donaustauf und die Donau runter. Am Rückweg dann noch hoch auf die Burgruine Donaustauf, die Auffahrt mit 20% Steigung hat es in sich, auch wenn es nur ein kurzes Stück ist. Und ganz ehrlich, ich wäre bestimmt nicht schneller als 30 km/h gefahren, auch wenn das Verkehrszeichen da nicht oben drüber gewesen wäre … an der Steigung selber beginnt das Vorderrad des Fatbikes schon aufzusteigen, wenn man nicht aufpasst und mit dem Körper zu weit hinten auf dem Sattel bleibt.

Der Wind und das Fatbike sind nicht so kompatibel, den Gegenwind spürt man deutlich stärker als mit einem „Schmalspurrad“, bei Seitenwind kann man sich gut gegen den Wind lehnen, so viel Widerstand bietet das Fatbike. Gewöhnungsbedürftig.

An der Burgruine oben war es sehr glatt, selbst das Gehen war schwierig, das Rad diente tatsächlich als Gehhilfe. An Fahren war nicht zu denken, weder rauf noch runter. Und der Wind pfiff heulend durch die alten Gemäuer, eisig kalt war es und ich war froh, dann nach ein paar Fotos und dem grandiosen Ausblick runter ins Donautal wieder ins Tal hinunter zu kommen.

Das Wetter war nicht so schön, nur ein paar kleine Wolkenlücken, aber keine Sonne. Trotzdem ein paar schöne Augenblicke da oben und die Fahrt war ja sowieso eine feine, wenn auch anstrengende Sache, vor allem, wenn der Wind von vorne kam.

Alle Eindrücke im Web-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/5Februar2015BurgruineDonaustauf

Langsam gewöhne ich mich an den Schnee

Knackig kalt war es heute auch tagsüber, allerdings stieg die Temperatur doch auf -3 Grad an, besser als die -9 Grad der letzten Nacht. Der Schnee war gefroren, das Knirschen unter den Reifen hört sich gut an und das Gefühl beim Fahren war auch gut.

Dort wo gestern die Sonne hin schien, war es eisig, aber auf den Feld- und Waldwegen unproblematisch zu fahren. Am frühen Nachmittag verschwand die Sonne hinter einer ziemlich dichten Bewölkung, die nur hier und da Lücken ließ. Da galt es beim Durchscheinen der Sonne schnell zu halten und das schöne Licht einzufangen.

Die weiten, weißen Flächen und das Licht waren heute wunderschön, das Auf und Ab auf den Hügeln machte viel Spaß und so vergingen drei Stunden wie im Flug. Den Sonnenuntergang sah ich von der Anhöhe über dem Max-Schultze-Steig, danach wurde es kälter und ich machte mich über den Hügel auf den Heimweg.

Alle Eindrücke von heute im Web-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/4Februar2015SchneefahrtBergaufUndBergab

Eisig kalte Runde nach Donaustauf und Umgebung bei Sonnen- und Mondschein

Bei -2 Grad und strahlendem Sonnenschein ging es raus über den Stadtosten Richtung Donaustauf und Umland, wo ich mir Einiges anschaute, was mich schon lange interessierte und wo ich bisher nie gefahren bin.

Auf dem Weg raus nach Barbing dann mein erster Platten in diesem Winter, in einen Einschnitt des Schwalbe Kojak hatte sich ein Steinchen eingenistet und mit der scharfen Spitze irgendwann den Schlauch aufgeritzt. So kamen wenigstens auch mal die Einweghandschuhe zum Einsatz und der Schlauchwechsel konnte mit sauberen, wenn auch eiskalten Fingern durchgeführt werden. Ein Kraftakt ist dann das Aufpumpen des Reifens mit der Minipumpe auf 7 Bar gewesen, aber da wurde mir wieder warm und auch die Finger tauten wieder auf.

Auf dem Rückweg nach Sonnenuntergang drehte ich mich zufällig um und sah einen großen, orangen Mond aufgehen, ein tolles Bild mit Blick auf die Walhalla, allerdings mit der Kamera auf die Schnelle nicht so recht einzufangen, ohne Stativ auch nicht optimal und scharf wird der Mond sowieso nur mit einem guten Teleobjektiv.

Aber für einen Eindruck von der Stimmung da draußen reichen die Aufnahmen, später dann auf der spiegelglatten Osttangentenbrücke noch ein Blick auf das nächtliche Schwabelweis mit der Kirche und dem Mond, schon etwas höher am Himmel.

Daheim hatte es dann schon -5 Grad, wird wohl wieder eine klare, eiskalte Nacht mit der Chance auf zweistellige Minusgrade.

Abendrunde im tristen Grau und leichtem Schneefall

Über den Ziegetsberg rüber zum Prüfeninger Schloss auf verschneiten Wegen und Pfaden, der frische Schnee war griffig und nahm dem Eis von gestern die Glätte. War gut zu fahren, in den fast zwei Stunden Querfeldeinfahrt habe ich niemanden getroffen, nur eine Herde Rehe auf einer Freifläche am Hang rüber nach Matting. Die waren aber schneller weg, als ich überhaupt an meine Kamera denken konnte.

Zwischendurch schneite es kräftig, bei der Heimfahrt nach Einbruch der Dunkelheit wurde es auf den Straßen und Wegen sehr glatt, da es aufklarte und die Minustemperaturen die Nässe ein glitzernde Eiskristalle verwandelten.

Aber langsam kommt man auch voran und gebranntes Kind scheut bekanntlich Feuer …

Für die Fotos wäre ein Stativ nicht schlecht gewesen, bei den langen Belichtungszeiten in der Dämmerung sind die Bilder aus der Hand nicht von bester Qualität. Aber sie sollen ja auch nur einen Eindruck von da draußen vermitteln.