Nochmal 10 cm Neuschnee

Über Nacht kamen noch einmal 10 cm Neuschnee dazu, durch die Sonne, die am Vormittag und frühen Nachmittag heraus kam, taute es jedoch vor allem an den Südhängen und dort, wo die Sonne hin schien.

Der Schnee war nass und schwer und mit der eisigen Unterlage von heute nacht schwierig zu fahren. Höchste Aufmerksamkeit war angesagt.

Bis rüber nach Sinzing ging es gut und nachdem ich die sehr schmutzige Passage von Sinzing nach Lohstadt hinter mir hatte (hier werden während der Woche Erdaushubarbeiten am geplanten Sportboothafen am Golfplatz ausgeführt und entsprechend schaut die Straße aus), ließ es sich wieder gut fahren.

Hinauf ging es durch den Wald über Forststraßen und Wege nach Kapfelberg und dann auf den gut geräumten und teils schon trockenen Straßen vom Sportboothafen aus wieder rein in die Stadt, immer an der Donau entlang.

Hat Spaß gemacht und es war wieder ein gelungener Nachmittag auf dem Fatbike. Diese Verhältnisse sind einfach für so ein Rad gemacht.

Alle Eindrücke im Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/31Januar2015NochmalNeuschnee

Über Nacht wurde Ostbayern schneeweiß

15 cm Neuschnee über Nacht, in den Höhenlagen über den Tälern mehr. Der Schnee war schwer, die Bäume ächzten unter der Last, der frische Wind befreite sie aber zum großen Teil von dem zusätzlichen Gewicht, der große Schneebruch blieb wohl aus.

Am Nachmittag klarte es etwas auf, die Temperatur fiel schnell unter den Gefrierpunkt, der Schnee wechselte den Ton vom Knirschen aufs leise Krachen, Vorsicht war angesagt, vor allem dort, wo die Nässe nicht weg zog, sondern einfach am Boden fest fror.

Die Fahrt im Wald hoch nach Eilsbrunn, vorbei am Walderlebniszentrum und dann wieder im Tal unten auf dem Labertalradweg war fantastisch, weite Bereiche waren unberührt, fahrtechnisch am Anfang mit dem pappigen Schnee nicht immer einfach, später mit dem gefrierenden Schnee ging es dann einfacher. Aufpassen musste man bei Fußspuren, da fuhr das Vorderrad hier und da einen eigenen Weg, aber bei 12 bis 15 km/h im bis zu 15 cm hohen Schnee war das schnell zu korrigieren.

Mit den breiten Reifen hat man bei so viel Schnee ständig das Gefühl, dass man bergauf fährt. Selbst im leichten Gefälle muss man treten, da der Widerstand des Schnees, den man zusammendrücken muss, sehr hoch ist.

Aber es machte riesig Spaß und nachdem es jetzt aufgeklart hat und die Temperatur schon bei -2 Grad liegt, wird es morgen noch einen Schneetag mit dem Fahrrad geben. Je nach Glätte eventuell mit dem Trike, mal sehen.

Alle Bilder von heute im Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/30Januar2015Neuschnee

Das Geheimnis der Eisenbahnbrücke Großprüfening

Seit letztem Herbst, die Brücke war ab 20. Oktober für fast 3 Wochen für Fußgänger und Radfahrer gesperrt, hat die Eisenbahnbrücke ein Geheimnis, das mit dem Gehweg zusammen hängt.

Im Rahmen der Erneuerung der Bodenplatten wurden solche aus Beton verwendet, die durch schmale Ritzen unterbrochen schön säuberlich nebeneinander von Südwesten nach Nordosten, also vom geografisch linken zum geografisch rechten Donauufer verlegt wurden.

Beginnend auf der Kleinprüfeninger Seite mit der Nummer 1, endend auf der Großprüfeninger Seite mit der Nummer 606. Es ging sich nicht ganz aus, die letzte Platte ist nur eine halbe geworden.

Und wer sich dazu entschlossen hat, die Platten überhaupt zu nummerieren, der wird sicher auch einen Grund gehabt haben, die ersten hundert Platten fortlaufend zu nummerieren, die folgenden fünfhundertundsechs Platten  dagegen nur in Fünferschritten.

Niemand hatte bisher eine schlüssige Erklärung für dieses rätselhafte Phänomen, die Mittelbayerische Zeitung auch nicht:

http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg/artikel/bahnbruecke-sperre-fuer-fussgaenger/1135922/bahnbruecke-sperre-fuer-fussgaenger.html

Am Altwasser

Ein Tag mit sehr wechselhaftem Wetter. Schneeschauer, Regenschauer, Wind, Sonne. Im schnellen Wechsel zogen riesige Wolkenfelder über den Himmel und sorgten so für sehr abwechslungsreiche Erlebnisse auf dem Rad.

Die schönste Zeit erwischte ich dann am späten Nachmittag draußen an der Donau Richtung Walba, wo sich das Licht der hinter den Wolken untergehenden Sonne im Altwasser spiegelte und der alte, umgestürzte Baum, vom Biber gefällt und abgenagt, für ein schönes Wirrwarr im Wasser sorgte.

Danach zogen wieder dicke Wolkenfelder über den Himmel und schon in Bad Abbach fing es wieder zu schneien an, was am Rückweg rein bis in die Stadt anhielt. Aber in der Dunkelheit sah ich den Schneeregen nur im Licht des Scheinwerfers und ab und zu auf der Brille, wenn sich eine Schneeflocke unter die Schirmmütze verirrte.

Auf dem Labertalradweg – eine stillgelegte Eisenbahnlinie

Heute ging es noch einmal ins Labertal und auf den Spuren der alten Bahnstrecke hinauf bis Laaber. Eine schöne Gegend, wenn auch heute ziemlich heftig, teils Schnee, überwiegend Matsch und weicher Boden mit viel Wasser, bei 1 Grad Außentemperatur nicht verwunderlich.

Die Stimmung war düster, nur draußen am Kletterfelsen kurz vor Schönhofen ein Stück blauer Himmel. Der Rest erinnerte an Mittelerde oder Mordor, hügelige Wiesen mit Felsblöcken, das Felsmassiv steil abfallend – fehlten nur noch die kleinen Orks auf den dämonischen Wölfen Sarumans, die Wargreiter, bei deren Kampf Aragorn über die Klippen hinunter stürzt in den Fluss. Hätte man dort oben auch drehen können …

Am Rückweg fing es dann noch zu schneien an, es war aber mehr Schneeregen, der nass und pappig auf der Kleidung liegen blieb, auf der Straße aber nur Nässe bescherte.

War nicht viel los heute da draußen, nur eine Walkinggruppe bei Schönhofen und zwei Leute mit ihren Hunden.

Alle Eindrücke im Picasa-Webalbum: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/26Januar2015Labertalradweg

Im Tal der Schwarzen Laber

Über Nacht hat es etwas geschneit, bis Mittag war aber der Schnee durch die Sonne, die ab und zu durch die Wolkenlücken schien, weg getaut und mit 2 bis 3 Grad war es sogar wärmer als erwartet.

Das Tal der Schwarzen Laber mit dem Radweg, der in Sinzing beginnt und immer schön am Fluß entlang führt, reizte mich heute für eine kleine Fahrt mit dem Fatbike.

Die neuen Schutzbleche mussten ihre Tauglichkeit beweisen, was sehr positiv ausfiel auf dem teils sehr aufgeweichten Weg. Der Dreck blieb dort, wo er hingehört – unten, im Schutzblech. Vor allem vorne eine echte Verbesserung.

Tolle Ausblicke auf die bewaldeten, später dann nur noch grasbewachsenen Felshänge am geografisch linken Laberufer. Ein paar Wolkenlücken zeigten sogar das Blau des darüber liegenden Himmels, die Sonne kam jedoch nicht mehr durch. Die alte Burg bei Eichhofen, das Gipfelkreuz bei Schönhofen und der Kletterfelsen, der von Frühjahr bis Herbst vielen Kletterern als Herausforderung dient, das alles sieht man sehr schön vom Radweg aus.

Mit Einbruch der Dunkelheit war ich dann auch wieder in der Stadt, schneller als die Wanderer, denen ich unterwegs begegnete und von denen einige interessante Fragen zum Fatbike hatten.

Alle Eindrücke von unterwegs im Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/25Januar2015ImTalDerSchwarzenLaber

Ein trister, grauer Tag

Ein grauer Tag, Schnee war angesagt, die Temperatur hätte mit -1 °C gut gepasst. Aber der Schnee blieb aus, alles versank im tristen Grau, egal ob im Wald, auf Wiesen und Feldern oder am Fluss entlang.

Auf unbefestigten Feld- und Waldwegen ging es über die Höhen raus bis Oberndorf und dann entlang der Donau wieder zurück in die Stadt. Ein paar Eindrücke im Bild festgehalten, sonst war nicht viel los heute.

Alle Bilder wie immer hier: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/24Januar2015AllesGrau

Am Donauufer beim Herzogspark

Vom Pfaffensteiner Wehr aus kann man den Donauuferweg am geografisch rechten Ufer sehr schön an alten Gemäuern entlang fahren und wird mit schönen Blicken auf die Altstadt und die Brücken der Stadt verwöhnt.

Ein Stopp am Herzogspark lohnt sich vor allem deshalb, da man vom Prebrunnturm im Herzogspark aus in östliche Richtung schauend, alle Brücken vom Eisernen Steg bis zur Nibelungenbrücke in schöner Reihenfolge sehen kann.

Bei Gelegenheit werde ich davon mal ein Bild machen, dieser Blick ist nämlich einmalig.

Mehr Infos zum Herzogspark: http://www.regensburg.de/tourismus/regensburg-erleben/sehenswertes/parks-und-gaerten/herzogspark/1397

Alle Eindrücke von heute im Picasa-Webalbum: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/23Januar2015AmDonauuferBeimHerzogspark

Tuningmaßnahmen am Trek Farley 6 – Spritzschutz

Für Fatbikes gibt es noch sehr wenig Zubehör, Spritzschutz oder Schutzbleche sind nur aus dem Mountainbikebereich erhältlich.

Ich fahre von SKS die Grand M.O.M and Grand D.A.D, die aufgrund ihrer Breite über den 3,8-Zoll-Reifen recht gut schützen. Lediglich die spitz zulaufenden Enden verschenken am Rand etwas Schutz, was dazu führt, dass von dort doch etwas Schmutz nach oben fliegt und hier und da den unteren Rücken und die VauDe-Tasche trifft.

Dies habe ich heute geändert. Das hintere Schutzblech habe ich mit einem passend zugeschnittenen Stück von der Rückseite einer schwarzen Bewerbungsmappe verlängert, zuerst mit diversen Klebeversuchen, doch die beiden Kunststoffe mochten sich nicht dauerhaft verbinden. Also die gute alte Nietzange herausgeholt und mit vier Nieten war die Sache gleich erledigt. Auf der Gegenseite des Niets habe ich eine 4-mm-Beilagscheibe untergelegt, damit es den Niet nicht durch den weichen Gummi ziehen kann.

Vorne habe ich ein SKS Mud X am Unterrohr angebracht, dazu lediglich eine Schutzfolie angeklebt und mit zwei Gummispannern befestigt.

Das Ganze schaut gut aus und verspricht den bisher fehlenden Schutz in schlammigen Passagen.

Update: Siehe Kommentar