Weihnachten – Die Räder stehen still

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Ich wünsche allen, die mein Blog verfolgen oder zufällig hier vorbei schauen, ein schönes Weihnachtsfest und friedvolle Feiertage!

Egal, was man von Religion oder Christlichem Glauben halten mag, egal, wer dieser Jesus von Nazaret(h) wirklich war, eines hätte der Mensch damaliger und heutiger Zeit von ihm lernen sollen, dann hätten wir eine bessere Welt:

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“

Daran können und sollten wir arbeiten, damit wenigstens unsere kleine Welt, in der wir uns jeden Tag bewegen, eine bessere Welt ist oder wird.

Von Großprüfening bis zum Westbadweiher

Nur ein kurzes Stück des Donauradwegs (offizielle Strecke, nicht geteert, teils grober Schotter, teils wassergebunden) von der Fähre in Großprüfening bis rein an den Westbadweiher.

Die Fähre (freifahrend und zum Übersetzen nach Kleinprüfening/Riegling) ist für Fahrradfahrer nur im Sommer und an den Wochenenden in Betrieb. Ist aber immer wieder ein schöner Fleck zum Verweilen.

Ein paar hundert Meter weiter flussabwärts ein Schwarm Wildgänse auf dem Feld, gegenüber die schroffen Felsen, die malerisch am Donauufer ganz oben auf der Marienhöhe kurz vor der Wallfahrtskirche Mariaort stehen.

Höhe Westbadweiher am gegenüberliegenden Ufer oben auf den Winzerer Höhen ein Gleitschirmflieger, der aber trotz mehrerer Versuche mit dem wechselnden Wind nicht zurecht kam und an der Absprungkante beim Windfähnchen immer wieder abbrach.

Dass es einen Tag vor dem Heiligen Abend ist, konnte man bei dem Sonnenschein und den knapp 10 Grad Lufttemperatur nicht wirklich glauben. Einige Radfahrer unterwegs und auf der Joggermeile rein zum Pfaffensteiner Wehr viele Läufer und Walker, teils in kurzen Hosen und kurzen Trikots.

Alle Eindrücke im Album –> https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/23Dezember2014KleinprufeningBisPfaffenstein

Beeindruckend und schön

Erst sah es nach einem Abend aus, an dem die Sonne noch kurz aus den Wolken hervor kommt und dann wieder dort verschwindet. Da war ich gerade am Grieser Spitz und dann auf der Steinernen Brücke.

Doch kurze Zeit später sah man über der Altstadt ein besonderes Licht, das sich immer mehr entwickelte und in schönsten Orange-, Rot- und Violetttönen über der ganzen Stadt lag. Schnell versuchte ich die Nibelungenbrücke zu erreichen, denn von dort hat man den erhöhten Blick auf die Altstadt und kann das Naturschauspiel so richtig genießen.

Sonntagsrunde am 4. Advent und Wiedersehen mit dem Kussmund

2 Grad, die Straßen noch etwas nass, doch schon waren erste Wolkenlücken erkennbar. Das Niederschlagsradar zeigte nichts an, auch für die nächsten Stunden schien mit dem Westwind nichts anzukommen. Bei dem Wind war das Trike wegen seiner aerodynamischen Vorteile das Rad der Wahl und so ging es die Donau entlang Richtung Kelheim.

Höhe Unterirading an der Walba sah ich dann den Kussmund zu Berg fahren, es reichte gerade, um an der Gierseilfähre in Matting ein paar Fotos zu schießen. Schon beim Weiterfahren sah ich kurz vor Oberndorf, dass die A-Rosa Silva wohl länger auf die Bergschleusung warten muss, da gerade ein Schubverband in die Schleusenkammer einfuhr und für die 135 Meter des Kussmunds kein Platz mehr war.

Ich fuhr weiter Richtung Kelheim, drehte dann aber in Saal an der Donau um und fuhr noch in die Mattinger Hänge hoch zum Rosengarten, bevor ich wieder den Heimweg antrat.

Auf der Brücke über den Schleusenkanal in Bad Abbach rüber zur Freizeitinsel traf ich dann die A-Rosa Silva eine gute Stunde später noch einmal und konnte sie ganz nah fotografieren. Die Reling am Oberdeck war wegen der Brückendurchfahrt umgelegt, das Steuerhaus heruntergefahren und der Schiffsführer und seine junge Begleiterin (seine Tochter?) schauten durch die Dachluke heraus. Hoffentlich würde das gut gehen. So einen Fall (okay, die junge Dame damals war 25 Jahre alt und die Geliebte des Kapitäns, was diesen wohl etwas durcheinander brachte) gab es ja vor einigen Jahren im Mittelmeer auch, wo das in einer Katastrophe endete. Hier ging das Manöver gut, die Durchfahrtshöhe reichte aus und Kussmund fuhr Richtung Kelheim weiter, ich Richtung Regensburg zurück, entlang an den von der Sonne beschienenen Felsen entlang der Mattinger Straße.

Eine schöne, wenn auch kalte und windige Vormittagsrunde.

Alle Eindrücke hier: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/21Dezember2014TrikerundeAnDerDonau

Morgenrunde zur Walhalla

Ein sonniger Morgen kündigte sich an, 2 Grad Außentemperatur, blauer Himmel. Noch etwas Nässe von dem Regen am gestrigen Tag, doch am frühen Vormittag war es sehr schön draußen und es ging los Richtung Donaustauf, Ziel Walhalla.

Doch schon im Laufe der Fahrt zog der Himmel immer mehr zu, die Sonne verbarg sich hinter einem dünnen Schleier, der immer dichter wurde und bald einer grauen Bewölkung mit nur noch wenigen Lücken wich.

Eine Reisegruppe oben an der Walhalla, laut und viel Platz einnehmend, danach war es leer und einsam, Zeit für ein paar Bilder und schöne Ausblicke hinunter ins Donautal, bevor es gegen den zwischenzeitlich aufgekommenen frischen Westwind wieder nach Hause ging.

Alle Eindrücke von heute hier: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/20Dezember2014MorgenrundeZurWalhalla02

Eindrücke vom Tag

Am Denkmal an der Donaubrücke Schwabelweis (Odessaring), auf der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke, am Lucrezia-Markt am Haidplatz, an der Mariaorter Eisenbahnbrücke beim havarierten Schubverband, der gestern Abend in der Talfahrt Maschinenausfall hatte und dort ein Notankermanöver ausführte.

Die Weisen aus dem Morgenland

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Sie hätten es ausprobiert, da bin ich mir ganz sicher!

Doch wenn man über die Folgen nachdenkt, dann wird es einem ganz anders … vielleicht wären sie schneller gewesen und zu früh da gewesen!? Undenkbar die Auswirkungen nicht nur auf den heute gültigen Kalender, die ganze biblische Geschichte hätte ins Wanken kommen können.

Gut, dass es diese neumodischen Fortbewegungsmittel damals im Orient nicht gegeben hat.

Altstadtrunde, Christkindlmarkt und Knackersemmel mit allem

8 Grad, leichter Nieselregen. Ideal für eine Altstadtrunde im sonst touristenüberströmten Regensburg. Heute würden viele daheim bleiben, das nasse Wetter ist nicht so beliebt. Und tatsächlich war wenig los in der Altstadt, am Christkindlmarkt ziemlich überschaubare Gassen zwischen den beleuchteten Buden.

Eine Knackersemmel mit allem, dann ein Bratwurstkipferl am Stand der Historischen Wurstkuchl, perfekt.

Über die Steinerne Brücke rüber nach Stadtamhof, über den Grieser Steg und die Eiserne Brücke wieder zurück Richtung Dom und über die Platzfolge und die Gesandtenstraße rein in die City. Maxstraße und Arcaden durften auch nicht fehlen, dann ging es wieder nach Hause.

Geschmeidig glitt das Trek Farley 6 über das Kopfsteinpflaster, stundenlang könnte ich da fahren, so begeisternd ist das Gefühl. Das erste Fahrrad, mit dem ich Kopfsteinpflaster immer und immer wieder fahre …