Samstagsrunde in den Donaudurchbruch über Stock und Stein

Nach viel Nässe und Regen in den letzten Tagen waren die unbefestigten Wege noch matschig, voller Wasserpfützen und teils schwer zu befahren. Doch mit meinem neuen Rad sollte das möglich sein und das sogar mit einer Menge Spaß, wenn ich den ersten ErFAHRungen glauben wollte.

Bei Sonne und fast schon milden 6 Grad ging es raus Richtung Donau, gleich hinter dem Prüfeninger Schloss den Waldweg hoch und oben durch den Wald bis fast zum Autobahnparkplatz vor der Sinzinger Brücke. Die breiten Reifen griffen satt in den weichen und teils steinigen Boden, keinen Moment der Unsicherheit fühlte ich, ein perfekt sicheres Gefühl, das ich von keinem anderen Rad kannte. Auch hinunter nach Großprüfening auf einem ausgefahrenen Feldweg zog das Bike sicher und ohne Rutschen seine Spur, Steine und Unebenheiten wurden einfach weggeschluckt. Kein Wunder, bei 0,5 Bar Reifendruck.

So wählte ich bis hinein in den Donaudurchbruch hinter Kelheim unbefestigte Wege entlang des rechten Donauufers und war durchgängig von der Performance des Trek Farley 6 begeistert. Die Sonne trug ihren Teil dazu bei und als ich beim Klösterl auf der langen, wegen des niedrigen Wasserstands auch breiten Kiesbank ein paar Fotos machte und anschließend im weichen, teils schon vom Wasser umspülten Flusskies ohne Rutschen oder Einsinken dahin fuhr, kannte meine Begeisterung kaum noch Grenzen – und auf so ein Rad musste ich 50 Jahre warten!

Auf dem Rückweg noch über den gerade öffnenden Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz in Kelheim und dann am linken Ufer am geschotterten Uferweg zurück, an der Schleuse Bad Abbach vorbei bis zum Rosengarten, wo die mächtigen Felsfangzäune den Schotterweg und die Bahnlinie vor herabstürzenden Steinen und Felsbrocken schützen. Das Fatbike hing ich kurzerhand für ein Posing in die Stahlringe und hielt die Zweckentfremdung auch fotografisch fest. Nein, beschädigt habe ich dabei weder Zaun noch Bike.

Über Sinzing und die Naabbrücke in Mariaort ging es dann zum Abschluss rein bis zum Pfaffensteiner Wehr, dort wieder auf die rechte Donauseite und heim zum Kaffeetrinken.

Eine klasse Rundfahrt mit einem tollen Bike, das mich absolut begeistert und einen hohen Suchtfaktor besitzt. Einfach nur fett …

2 Gedanken zu “Samstagsrunde in den Donaudurchbruch über Stock und Stein

    • Der Zaun ist schätzungsweise 6 Meter hoch. Er soll ja ziemlich große Felsbrocken von der Straße und Bahnlinie fernhalten. Eine österreichische Spezialfirma hat diese Zäune gebaut, dauerte zwei Jahre.

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