Nachtansichten – Noch ist die Stadt ruhig

Auf dem Weg zum Nachtdienst: Chinesischer Zirkus am Dultplatz, Zirkus mit Clowns und Tieren gegenüber beim Fitnesscenter, Park am Westbadweiher, Blick von der Eisernen Brücke über die Donau zum Dom, wo um Mitternacht Menschenmassen Neujahr feiern werden.

Allen Lesern die besten Wünsche fürs neue Jahr!

Silvesterrunde im Schnee – Feld – Wald – Wiesen – Hügel

Der Schnee war griffig, für Skifahrer eher ungeeignet, da schwer und pappig. Um die 0 Grad, leichtes Tauwetter im Tal unten, oben auf den Höhen noch etwas unter Null, beim Heimfahren riss die Wolkendecke sogar etwas auf, doch für den Sonnenuntergang war es schon zu spät. Ein zunehmender Dreiviertelmond ließ sich kurz sehen. Könnte ja ein schöner kalter Silvesterabend werden.

Über Feld und Wiesen, durch den Wald und über die Höhen ging es raus bis zur Burg in Bad Abbach. Teils auf unbefahrenen Wegen, schöne Momente im Wald mit altem, toten Holz und dem frischen Schnee. Einfach toll.

Die Bilder sprechen für sich, da bedarf es nicht vieler Worte … und nein, es sind keine Schwarz-Weiß-Bilder … https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/31Dezember2014FeldWaldWiesenRundeDurchDenSchnee

Im Schneegestöber an der Donau entlang

Nur noch -5 Grad, aber Schneegestöber, die 2 Stunden auf dem Rad waren lang und es war heute gefühlt lausig kalt.

Ich blieb im Stadtbereich und fuhr am Donauufer entlang, vom Stadtwesten bis zum Stadtosten, am Donausüdarm, am Schleusenkanal, am Regen und am Hafen entlang.

Das durch das Eis krachende Schiff (ein Nachtrag von heute morgen), die alte Kranbahn an der Donaulände, die königliche Villa mit dem alten Hafenkran, die verschneiten Bäume am Pfaffensteiner Wehr, das alles lenkte mich ein bisschen ab von den Verhältnissen, die, wenn ich bedenke, wie viele Leute auf Langlaufskiern ich überholt habe, nicht ideal zum Radfahren waren.

Es schneit weiter, überall wird geschippt

Schiffsliegeplatz am Grieser Spitz. Auf einem 186 Meter langen und 11 Meter breiten Schubverband werden die Lukendeckel frei geräumt. Eine ambitionierte Aufgabe.
Ein ablegendes Schiff bahnt sich seinen Weg durchs Eis. Mit -8 Grad knackig kalt und es schneit leise vor sich hin.

Stadt-Land-Fluss-Runde im Schnee

In der Früh wieder Neuschnee, ein paar Zentimeter sind dazu gekommen, -8 Grad und frischer Wind, geschwitzt habe ich beim Fahren wirklich nicht. Nach einer Stunde draußen und fern der Heimat fanden dann meine Finger und Zehen auch wieder zu mir, ein schönes Gefühl, wenn man beim Schalten und Bremsen die Finger merkt, danach ging es trotz der widrigen Umstände und des wieder einsetzenden Schneefalls ganz gut.

Durch die Stadt auf verschneiten und unbefestigten Wegen über den Stadtnorden und hoch über Grünthal und die Hohe Linie bis raus nach Donaustauf. Das war die Morgenrunde.

Am Nachmittag dann runter Richtung Geisling, retour über Donaustauf und raus bis nach Prüfening zur Fähre. Die verschneiten Wege entlang der Donau waren super zu fahren, die Straßen in der Stadt weniger, denn das Schnee-Salz-Gemisch, das knöcheltief auf dem Teer lag, führte zu manchem Manöver, das akrobatische Künste erforderte, damit ich auf dem Rad blieb und mich nicht zum Matsch auf der Straße gesellte.

In der Dunkelheit bei immer noch -6 Grad, aber keinem Schneefall mehr, kam ich dann in der verschneiten, immer noch nicht geräumten Wohnstraße an. Da fährt es sich auf dem Gehweg leichter, wenn nicht gerade ein Nachbar unvermittelt aus dem Garten tritt.

Alle Eindrücke wieder im Picasa-Album: https://picasaweb.google.com/103123780698944134584/29Dezember2014StadtLandFlussRundeDurchDenSchnee

Abendrunde mit Sonnenuntergang über Unterirading zum Ebner-Bäcker nach Pentling

Frisches Brot vom Ebner, frische Luft aus Nordost, Sonnenuntergang an der Walba, überfrierende Nässe mit teils spiegelglatten Fahrbahnen, -6 Grad, die sich durch den Wind noch kälter anfühlten.

Aber schön war es trotzdem, wenn ich auch sehr vorsichtig von Pentling wieder runter gefahren bin. Ein Sturz wäre nicht gut, lieber ein bisschen feige.